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Sudan: Angriff auf UN-Schiffe mit Hilfsgütern

Meldung vom 15.06.2009

Im Süden des Sudan sind Schiffe mit UN-Hilfsgütern von Stammeskämpfern überfallen worden. Dutzende Soldaten und Zivilisten kamen bei den heftigen Kämpfen ums Leben. Tausende Flüchtlinge in der Region leiden nun extremen Hunger, da die dringend benötigten Nahrungsmittel ausgeblieben sind.

27 Schiffe des Welternährungsprogramms (WFP) der UN befanden sich auf dem Weg durch den Südsudan, als sie auf dem Fluss Sobat von Angehörigen des Stammes Dschikani Nuer angegriffen wurden. Die Überfälle, die mit Schießereien einhergingen, unterbrachen die Verbindung ins Gebiet der verfeindeten Lu Nuer.

Mindestens 40 Soldaten und Zivilisten sollen bei dem Angriff getötet worden sein. Tausende Flüchtlinge in der Region sind nun von jeglicher Nahrungsmittelhilfe abgeschnitten. Nach Angaben der Sudanesischen Volksbefreiungsarmee (SPLA) gingen die Dschikani Nuer davon aus, dass sich an Bord der Schiffe geheime Waffenlieferungen befanden.

Im Süden des Landes ist seit Jahresbeginn erneut eine Reihe heftiger Stammesfehden ausgebrochen. Viele Stämme haben sich nach zwei Jahrzehnten Bürgerkrieg ein schweres Waffenarsenal zugelegt.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Spiegel Online“, spiegel.de