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Rumänien: Dürre macht Bauern zu schaffen

Meldung vom 22.06.2009

Rumänien muss dieses Jahr mit vielen Engpässen rechnen. Die Weizenernte könnte dieses Jahr wegen extremer Dürre um bis zu 40 Prozent geringer ausfallen. Die Arbeitslosenquote beläuft sich derzeit auf 5,6 Prozent und wird mit Ende dieses Jahres voraussichtlich auf neun Prozent klettern.

Rumänien hat eigentlich schon genug Schwierigkeiten. Auf 5,6 Prozent liegt derzeit die Arbeitslosenquote und wird mit Ende dieses Jahres voraussichtlich auf neun Prozent steigen. Das Bruttoinlandsprodukt wird nach Einschätzungen von Finanzexperten um mehr als fünf Prozent zurückgehen. Und auch die Landeswährung ist schwächer geworden.

Nun bahnt sich die nächste Katastrophe an: Die derzeitige Dürre könnte der Weizenproduktion des Landes so stark schaden, dass mit 40 Prozent Einbußen gerechnet werden muss. Laut Prognosen könnten dieses Jahr verheerendere Folgen als die durch die Dürrekatastrophe im Jahr 2007 entstehen. Demnach dürften 2009 nur noch vier Mio. Tonnen Weizen anfallen, schätzt die Vereinigung der Agrarproduzenten. Im Vorjahr belief sich die Weizenernte noch auf sieben Mio. Tonnen.

Die Vereinigung rechnet jedoch damit, dass die erzeugte Getreidemenge ausreichen wird, um den Bedarf aus dem Inland abzudecken. Culita Tarata, der Eigentümer eines der größten Getreideproduzenten des Landes, äußert aber seine Besorgnis, dass die diesjährige Dürre die härteste der vergangenen zehn Jahre werden könnte. Das Unternehmen sieht sich daher gezwungen, die Produktion um bis zu 40 Prozent zu verringern, sagte er rumänischen Medien gegenüber.

Am schwierigsten dürfte die Situation für die Vielzahl von nichtbewässerten Gebieten im Süden des Landes zu bewältigen sein. Dort könnten sich die Ernteausfälle auf bis zu 80 Prozent belaufen. In den bewässerten Gebieten zeichnet sich ein Rückgang um bis zu 35 Prozent ab. Zusätzliche Sorgen bereiteten den Bauern die geringeren Getreidepreise. Erzielten sie im Vorjahr noch einen Preis von bis zu 160 Euro pro Tonne Weizen, werden es in diesem Jahr nur noch 130 Euro sein.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Die Presse“, diepresse.com