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Ruanda hält Gericht: 30 Jahre Haft für Beteiligung am Genozid

Meldung vom 23.06.2009

Zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt wurde ein ehemaliger ruandischer Regierungsvertreter wegen seiner Mitwirkung an dem Genozid im Jahr 1994. Das Urteil traf der Internationale Strafgericht zum Völkermord in Ruanda (ICTR).

Das unter der Federführung der Vereinten Nationen stehende Kriegsverbrechertribunal im tansanischen Arusha befand Callixte Kalimanzira, der damals im Innenministerium arbeitete, in allen Anklagepunkten für schuldig. Im Fokus stand bei der Anklage vor allem seine Verwicklung in die Morde an den Tutsi Ende April 1994 in der Provinz Butare. Das Gericht hatte Kalimanzira beschuldigt, verfolgte Tutsi auf einen Berg gelockt zu haben, wo sie kaltblütig umgebracht wurden.

Bei dem Bürgerkrieg zwischen Hutu und Tutsi in Ruanda waren von April bis Juli 1994 nach UN-Angaben bis zu 800.000 Menschen massakriert worden, überwiegend Tutsi und gemäßigte Hutu. Die Massaker wurden vor allem von radikalen Hutu-Milizen durchgeführt.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „AFP“, afp.com