Unser Service für Sie


 [ » Newsletter ]

[ » zum Kontakt-Formular ]

[ » Material bestellen ]

[ » Geschenke bestellen ]



Videos aus unseren Projekten finden Sie auf unserem Youtube-Kanal.
[ » Gebende Hände – Youtube-Kanal ]


Wenn Sie Kunde von Amazon sind, können Sie Gebende Hände bei jedem Einkauf unterstützen – jedes Mal mit 0,5% des Kaufpreises. [ » Ja, das will ich.]


Unterstützung für Somalia: USA schicken Waffen

Meldung vom 29.06.2009

Waffenlieferungen aus den USA sollen die somalische Regierung unterstützen. Damit kommt die US-Regierung der dringenden Bitte Somalias um Hilfe nach. Die Bedrängnis durch radikalislamische Gruppen wird immer stärker.

Die USA liefern Waffen und Munition nach Somalia, um die dortige Regierung im Kampf gegen die islamistischen Rebellen zu stärken. Wie die US-Außenamtssprecher Ian Kelly mitteilte, entsprachen sie damit einer dringenden Bitte aus Mogadischu um sofortige Hilfe. Details über die Art der Waffen verriet Kelly nicht.

Die Verschärfung der Situation und die Ermordung eines Abgeordneten und eines Ministers haben eine Massenflucht von Abgeordneten ausgelöst. Das somalische Parlament ist seitdem praktisch nicht mehr beschlussfähig. Derzeit halten sich nur noch 280 Abgeordnete in Mogadischu auf und täglich ergreifen immer mehr vor dem Bürgerkrieg die Flucht, berichtete der britische Rundfunksender BBC.

Mindestens 250 der insgesamt 550 Parlamentarier müssen anwesend sein, um gültige Beschlüsse zu verabschieden. Das Parlament muss in den kommenden Tagen über den von Präsident Sheik Sharif Ahmed ausgerufenen Notstand entscheiden. Allein 130 Abgeordnete sind in den letzten 2 Monaten ins Nachbarland Kenia geflohen.

Berichten kenianischer Medien kann entnommen werden, dass sich derzeit der kenianische Präsident Mwai Kibaki und Premierminister Raila Odinga zusammen mit Sicherheitsexperten und führenden Vertretern des Militärs beraten und mögliche Folgen der kritischen Entwicklung in Somalia für das eigene Land diskutieren. Über die Ergebnisse und ein mögliches Engagement in dem Krisenstaat drangen keine Informationen an die Öffentlichkeit. Die islamischen Extremisten haben Anschläge in Kenia angekündigt, sollte das ostafrikanische Land der angeschlagenen Regierung in Mogadischu zur Hilfe kommen.

Kenia rechnet bei einer weiteren Destabilisierung Somalias mit schlimmen Konsequenzen für die gesamte Region. Schon jetzt drängen monatlich etwa 5.000 Flüchtlinge aus Somalia über die geschlossene Grenze. Das Flüchtlingslager Daadaab im kenianisch-somalischen Grenzgebiet, das derzeit 300.000 Bewohner beherbergt, gilt als größtes Flüchtlingslager der Welt. Eigentlich ist es mit 90.000 Menschen schon ausgelastet.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Die Zeit Online“, zeit.de