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Haiti steckt tief in der Krise. Aus Wut und Verzweiflung türmen Demonstranten Barrikaden auf und zünden sie an.

Benzin ist so rar geworden, dass unsere Mitarbeiter sich nur noch selten Versorgungs- fahrten in die Hauptstadt erlauben können.

Sie geraten mitten in die Unruhen, wenn sie das Nötigste für ihre kleinen Patienten einkaufen. Jede dieser Fahrten gleicht einer gefährlichen Expedition!

Armut und Hunger bedrohen das Leben vieler haitianischer Kinder!
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 Haiti

Bonn, den 16.01.2020

Liebe Freundin, lieber Freund von Gebende Hände,

über der Hauptstadt Haitis steigen Rauchsäulen in den Himmel. Man sieht sie sogar von unserer Hungerklinik in Cazale aus – gut 20 Kilometer entfernt. Für die Pflegerinnen, die sich dort mit Hingabe um hungerkranke Kinder kümmern, sind die Rauchsäulen ein verhängnisvolles Zeichen.

Haiti steckt tief in der Krise. Aus Wut und Verzweiflung türmen Demonstranten Barrikaden auf und zünden sie an. Benzin ist so rar geworden, dass unsere beherzten Mitarbeiter sich nur noch selten Versorgungsfahrten in die Hauptstadt erlauben können. Und wenn, dann müssen sie sich dort zwischen den Barrikaden und anderem Unrat hindurchkämpfen, um das Nötigste für ihre kleinen Patienten einzukaufen. Jede dieser Fahrten gleicht einer gefährlichen Expedition!







Schlimm genug, dass unser Team sich den Gefahren ausgesetzt sieht. Vor allem aber sind die kranken Kinder in der Klinik durch die Situation akut gefährdet! Armut und Hunger bedrohen das Leben vieler haitianischer Jungen und Mädchen. Evens (Name zum Schutz des Jungen geändert) ist ein solcher Fall:

Seine Mama starb, als er nur wenige Monate auf der Welt war. Sein armer Papa bemühte sich nach Kräften, sein Söhnchen neben der lebenswichtigen Feldarbeit zu versorgen. Trotzdem wurde Evens krank, bekam Durchfall und hohes Fieber. Der besorgte Vater kam mit seinem kranken Säugling nach einem langen Fußmarsch in der Klinik an. Beide waren sehr erschöpft, als sie schließlich auf der Türschwelle erschienen.

Da war Evens erst 14 Monate alt und wog knapp sechs Kilo – so viel wie ein drei Monate altes Baby! Er war so ausgehungert, dass er feste Nahrung nicht mehr vertrug. Sofort leistete unser Team erste Hilfe für den dehydrierten Kleinen und verabreichte ihm eine medizinische Spezialmilch.

So kam Evens etwas zu Kräften. Als nächstes braucht er „Medika Mamba“. Mit dieser therapeutischen Erdnusspaste konnten wir schon viele hungerkranke Kinder wieder aufpäppeln. Zum Beispiel die drei Kleinen auf den Fotos rechts. Doch dass die Krise in Haiti sich so zuspitzen würde, damit hat keiner gerechnet...

Trotz der unerträglichen Situation brauchen Evens und viele andere kleine Schätze dringend medizinische Versorgung. Nahrung, Mullbinden, sterile Kanülen und selbst so Einfaches wie Pflaster müssen jederzeit verfügbar sein. Auch die extremen Spritpreise belasten die Klinik, die am Rande ihrer Möglichkeiten arbeitet.

Ich danke Ihnen von Herzen für Ihre großzügige Hilfe für „die Kleinsten der Ärmsten“ im noch jungen Jahr! Denn Kinder in Haiti haben unsere Hilfe wirklich verdient.

Mit dankbaren Grüßen
Ihr

Prof. Dr. theol. Thomas Schirrmacher
Gründer von Gebende Hände



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