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Als in der südsyrischen Provinz Daraa Bombenangriffe zehntausende Menschen zur Flucht zwangen, war unser Einsatzleiter Derek als einer der Ersten vor Ort.

Er und sein Team begaben sich in Lebensgefahr, um den unschuldigen Menschen zu helfen, die in die Wüste geflüchtet waren.

Jederzeit können neue Kämpfe Menschen in die Flucht zwingen. Mit Ihrer Unterstützung bleibt Dereks Team auch künftig einsatzfähig und schenkt Familien in der Not neue Hoffnung.
  • Ob 10, 30 oder 50 Euro oder ein anderer Betrag, – jede Unterstützung ist sehr wertvoll!
 Syrien

Bonn, den 23.08.2018

Liebe Freundin, lieber Freund von Gebende Hände,

lesen Sie den ergreifenden Einsatzbericht von Derek, der im Anschluss folgt und überzeugen Sie sich selbst, wie sehr die Menschen auf die wichtige und schnelle Hilfe von Gebende Hände angewiesen waren – und immer noch sind, denn die Lage in Syrien ist weiterhin kritisch! Jederzeit können neue Kämpfe Menschen in die Flucht zwingen, und unsere Einsatzteams müssen darauf vorbereitet sein. Mit Ihrer Unterstützung bleibt Dereks Team auch künftig einsatzfähig und schenkt Familien in der Not neue Hoffnung. Ich danke Ihnen von Herzen!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr

Prof. Dr. theol. Thomas Schirrmacher
Gründer von Gebende Hände


Projektbericht: Syrien/Jordanien: Hilfseinsatz zwischen den Fronten



25. Juni 2018, 12:00 Uhr, Gebende Hände-Einsatzlager, Jordanien

Schwere Kämpfe sind heute morgen in Daraa in Syrien ausgebrochen, aus der Ferne kann ich immer wieder Explosionen hören. Es ist beängstigend. Viele tausend Menschen sind schon jetzt auf der Flucht Richtung Jordanien. Sie alle werden sicherlich bald Hilfe benötigen. Wir bereiten uns auf unseren Einsatz vor und kaufen Wasser und Medikamente.

25. Juni 2018, 15:00 Uhr, GH-Einsatzlager, Jordanien

Halbstündig höre ich Explosionen und Schüsse, jedes Mal zucke ich zusammen. Immer mehr Familien verlassen Daraa. Sie suchen Schutz in Jordanien, doch der Grenzübergang ist geschlossen. Sie müssen hilflos in der Wüste ausharren, doch es ist so heiß hier. Die Menschen sind in Gefahr, sie haben kein Dach über dem Kopf, kein Wasser, kein Essen. Wir hoffen, unsere Hilfsgüter- Transporte bald über die Grenze nach Syrien zu bekommen. Mein jordanischer Freund Adnan* kontaktiert einen befreundeten Grenzpolizisten. Vielleicht kann er uns helfen ...

25. Juni 2018, 18:30 Uhr, Grenze Jordanien/Syrien

Wir warten vor der Grenze mit drei Fahrzeugladungen mit Hilfsgütern. Adnan hat einen Kontaktmann an der Grenze, der uns hilft, die Güter nach Syrien zu schaffen. Wir haben rund 2.000 Liter Wasser dabei, Lebensmittel, etliche Erste-Hilfe-Pakete und sogar Aspirin.

Man hört immer wieder Bombeneinschläge, und ich kann den aufsteigenden Rauch am Horizont sehen; wenn es so weitergeht, wird von Daraa morgen nicht mehr viel übrig sein. Die Menschen dort drüben sind durstig, hungrig und sicherlich auch verletzt. Doch wir kommen nicht hinüber!

26. Juni 2018, 06:30 Uhr, Grenze Jordanien/Syrien

Noch kommen wir nicht nach Syrien, aber entlang der Grenze konnten wir einige Güter an Geflohene verteilen. Die Menschen liefen uns entgegen, Kinder lotsten uns zu ihren Eltern, die schwer verletzt an Steinen lehnten. Durstige Kinder saßen zusammengekauert unter vertrocknetem Gestrüpp, um so der stechenden Sonne zu entkommen. Es ist so schmerzhaft, all das Leid mitanzusehen, das der Krieg hier auslöst. Als wir alle versorgt hatten, fuhren wir zurück in unser Einsatzlager. Es war schrecklich, die Leute in der Wüste zurücklassen zu müssen, aber wir versprachen ihnen, dass wir wiederkommen, um zu helfen.

29. Juni 2018, 18:00 Uhr, Grenze Jordanien/Syrien

Die Lage in Daraa verschlimmert sich. Immer mehr Menschen flüchten zur Grenze. In den letzten Tagen haben wir kaum geschlafen, aber wenigstens konnten wir etliche Hilfsgüter verteilen. Insbesondere gespendete Zelte und Decken, damit vor allem die Kinder nicht mehr schutzlos im Freien schlafen müssen. Wir versorgten einen Vater und seinen Sohn, die erst gestern zwischen die Fronten geraten sind. Der Junge blutete am Kopf und war traumatisiert; er starrte stumm ins Leere. Sein Vater hielt sich mit einem Lappen eine klaffende Wunde am Arm zu. Wir versorgten die zwei so gut wir konnten.

Adnan hat erreicht, dass wir bald Hilfsgüter über die Grenze transportieren können. Trotz unserer Hilfe werden einige der Menschen in der Wüste nicht mehr lange überleben, die Kämpfe müssen doch langsam ein Ende haben!

30. Juni 2018, 06:30 Uhr, GH-Einsatzlager, Jordanien

Ein Grenzposten wurde heute bombardiert, nur 100 Meter vor uns. Das war ein echter Schock! Doch wir können nicht tatenlos herumsitzen. Wir werden zum nächsten Grenzübergang fahren und versuchen, von dort aus Hilfsgüter nach Syrien hinüberzu bekommen. Immer mehr Menschen brauchen Hilfe ...

01. Juli 2018, 20:00 Uhr, Syrien

Endlich! Heute konnten wir ein paar Stunden lang, aber nur einige Meter weit hinter der Grenze Hilfsgüter verteilen. Wir wurden von sichtlich nervösen Soldaten begleitet. Auch wir waren sehr angespannt. Doch jetzt konnten wir auch für die Menschen, die sich nicht direkt am Grenzzaun aufhielten, einen echten Unterschied machen!

03. Juli 2018, 18:00 Uhr, GH-Einsatzlager, Jordanien

Mittlerweile erschrecke ich mich nicht einmal mehr, wenn Bomben explodieren oder Schüsse fallen. Mein Team und ich sind langsam am Ende, die Einsätze sind kräftezehrend. All das Leid dort drüben, es wird immer schlimmer. Doch die Menschen, die noch immer in der Wüste kampieren, machen tapfer das beste daraus. Vor allem die Kinder: Aus Matratzen und alten Polstern bauen sie sich Verstecke, sie basteln Gebilde aus Steinen und Gestrüpp.

07. Juli 2018, 11:00 Uhr, Syrien

Offiziell ist nun eine Waffenruhe in Kraft getreten, doch ich bin misstrauisch. Können die Menschen bald wieder zurück? Vielleicht ist bei einigen noch etwas von ihrem Besitz übrig geblieben. Ich wünsche es ihnen von Herzen. Ich glaube, dass wir weiterhin bereit für den nächsten Einsatz sein müssen, denn die Situation hier könnte jederzeit wieder kippen. Doch unsere Geldreserven sind einfach erschöpft. Jetzt müssen wir auf die Hilfe mitfühlender Spender hoffen ...

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