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Haiti: Rettung in letzter Minute (Projektbericht)

Bericht vom 19.05.2010

Heute brachte eine Frau ein Neugeborenes aus den Bergen zu unserem Team auf Haiti. Die Mutter des Babys war während der Geburt gestorben, der Vater blieb zurück bei der Arbeit. Das Kind war sehr klein und wimmerte leise.

Unsere Helfer fragten, was man dem Baby zu essen gegeben habe, und die Frau erklärte, sie habe Kekse zerkrümelt und in Wasser eingeweicht, um das neugeborene Mädchen damit zu füttern! Die Helfer konnten kaum glauben, was sie gerade hörten, aber in ihrer Verzweiflung hatte die Frau einfach getan, was ihr möglich war, damit das Kind überlebt.

Das Baby wurde gebadet, angezogen und in eine Decke gewickelt und bekam dann eine Flasche frisch zubereiteter Säuglingsmilch. Schnell beruhigte sich das kleine Mädchen und schlief ein. Die Helfer erfuhren, dass die Frau noch fünf Tage in der Station bleiben konnte und sagten ihr, dass sie das Baby jeden Tag zur Untersuchung vorbeibringen solle.

Dann geschah etwas Wunderbares: Die sehr erfahrene Leiterin einer anderen Klinik kam vorbei, um Unterlagen abzugeben, und sie war gern bereit, das Neugeborene gründlich zu untersuchen und seine Überlebenschancen einzuschätzen. Danach gab sie der Frau, die mit dem Neugeborenen bald wieder aufbrechen musste, wichtige Hinweise für die Ernährung und Pflege des Babys. Das war wahrscheinlich die Rettung für dieses kleine Mädchen!

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