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Kambodscha: Den Teufelskreis der Armut durchbrechen (Projektbericht)

Bericht vom 14.08.2009




Unser Teamleiter M. Wilson berichtet:

In Phnom Penh, Kambodscha, besuchten wir eine Einrichtung unseres Projektpartners Hagar International, deren Mitarbeiter sich mit Unterstützung von Gebende Hände unermüdlich dafür einsetzen, den Teufelskreis der Armut im Leben junger Frauen und Kinder zu durchbrechen. Dies geschieht durch Bildungsangebote und Beratung, zum Beispiel Wiedereingliederungsprogramme für Frauen, die aus der Zwangsprostitution gerettet wurden.

Gern würde ich Ihnen Fotos dieser Frauen zeigen, auch von den Räumlichkeiten, in denen sie untergebracht sind, aber ihre Identität und ihr Aufenthaltsort müssen geheim bleiben. Leider geschieht es nur all zu häufig, daß Zuhälter oder deren Agenten versuchen, die Frauen aufzuspüren, um sie wieder ins Bordell oder auf den Straßenstrich zurück zu bringen, damit sie weiter an ihnen verdienen.

Ähnliche Hilfe wie bei Hagar International wird auch bei Chab Dai geleistet, einem Zusammenschluß von über 40 christlichen Hilfswerken, die sich innerhalb der vietnamesischen Minderheit in Kambodscha um Opfer von Zwangsprostitution und Mißbrauch oder entsprechend gefährdete Personen kümmern. Kambodscha gilt als Ursprungs-, Transit- und Zielland für Menschenhandel. Chab Dai arbeitet daran, Frauen und Kinder nicht nur aus der Sexsklaverei zu befreien, sondern generell die Strategien derartigen Menschenhandels aufzudecken und zu unterbinden.

Ein ganz wichtiges Ziel dieser Arbeit ist es, den betroffenen Frauen Möglichkeiten zu vermitteln, ihren Lebensunterhalt selbständig zu bestreiten und sich zu schützen. Denn diese Frauen können nicht mehr nach Hause zurück, weil dort ihr Leben in Gefahr wäre.

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