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Philippinen: Endlich frei von Ketten! Die unglaubliche Geschichte des kleinen Jomar (Projektbericht)

Bericht vom 31.07.2010


Der kleine Jomar liebt den Spielplatz.

Der kleine Jomar liebt es, zusammen mit anderen Kindern im Zentrum unseres Projekts auf dem Spielplatz zu spielen. Der neunjährige Junge ist für sein Alter zwar von schwacher körperlicher Statur, geistig den anderen aber überlegen. Mit seinem dunklen Teint, seinem Charme und seiner ausgelassenen Fröhlichkeit erobert er vor allem die Herzen des weiblichen Personals.

Eines Tages entdeckte ein Mitarbeiter beim Spiel mit Jomar und einigen anderen Kindern eine Kette an dessen Fußgelenk. Er fragte den Jungen sofort nach dem Grund und stattete auch seiner Familie einen Besuch ab. Dabei stellte sich heraus, dass seine Mutter ihn zuhause immer angekettet hatte, um zu verhindern, dass er aus dem Haus lief, was ihm aber schließlich doch gelang. Sie rechtfertigte ihr Vorgehen damit, dass sie den lebhaften Jungen sonst nicht hätte bändigen können. Aber schon vor diesem traurigen Ereignis war Jomar von seinem Vater immer misshandelt worden. So steckte dieser den Jungen in einen Sack, schlug ihn und rollte ihn auf dem Boden umher.

Bei der Aufnahme ins Zentrum stellte man fest, dass Jomar auch Sauberkeitsprobleme hatte. So verschmierte er beim Toilettengang heimlich seine Exkremente, bis jemand durch den Geruch aufmerksam wurde und den Jungen anleitete, die Toilette wieder zu säubern oder sich frisch anzuziehen. Darauf reagierte Jomar jedoch zunehmend aggressiv und fing in der Folgezeit immer häufiger mit anderen Kindern Raufereien an, weil diese ihn neckten oder ärgerten.

Nach einer gründlichen Untersuchung durch den Kinderarzt bekam Jomar Medikamente zur Regulierung seiner gestörten Verdauung. Die Hauseltern hielten den Jungen immer wieder liebevoll und geduldig zur Sauberkeit an, und inzwischen hat seine Reizbarkeit spürbar nachgelassen. Er ist nun in der Lage, Regeln einzuhalten und den Anweisungen der Mitarbeiter zu gehorchen. Auch seine Wutanfälle gegenüber dem Personal und anderen Kindern werden weniger. Alle hoffen, dass Jomar bald seine schlimmen Erlebnisse überwunden hat und rundum glücklich wird.

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