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Sambia: Eine Mutter gibt nicht auf (Projektbericht)

Bericht vom 09.05.2012


Die Drillinge haben sich prächtig entwickelt.



Im Rahmen unseres Milch- und Medizin-Programms in Lusaka werden Babys und Kleinkinder aus bedürftigen Familien betreut. Die Familien bekommen Milchersatznahrung und notwendige Medikamente für die Kinder sowie begleitende Sozialberatung. Eine Teilnehmerin dieses Programms berichtet, wie sie und ihre Babys dank dieser Hilfe überlebten:

Mein Mann starb nicht lange nach der Geburt unserer Drillinge. Die Liebe zu meinen Kindern half mir ein wenig, die Trauer und den Schmerz über seinen Tod zu ertragen, aber ich war selbst geschwächt durch Unterernährung, schon bald völlig entkräftet und nicht mehr in der Lage, alle drei Babys zu stillen. Freundliche Nachbarn halfen mir mit Lebensmitteln aus und holten Wasser für mich, aber niemand hatte Babynahrung für mich.

Ich war fest entschlossen, meine drei süßen Jungen nicht auch noch sterben zu sehen. Ich lud sie mir auf den Rücken und ließ nichts unversucht, um Hilfe zu bekommen, ich ging sogar betteln. Mir war gleichgültig, wie weit ich laufen musste, oder wie oft meine Bitten vergeblich waren – ich hatte zwar meinen Mann verloren, aber ich wollte auch nicht einen unserer Söhne verlieren.

Eines Tages ging ich wieder einmal zur Klinik. Der Arzt erzählte mir von einem neuen Programm, das gerade in einer Kirchengemeinde ganz in der Nähe unseres Dorfes begonnen hatte. Er sagte mir, ich könne dort Milchersatznahrung für meine Babys bekommen und auch Hilfe bei der Suche nach einer Verdienstmöglichkeit. Nur 50 Kinder konnten in dieses Programm aufgenommen werden, aber der Doktor versprach mir, sich persönlich darum zu kümmern, dass meine Jungen auf die Liste kämen. Als ich das erste Mal zur Verteilung ging, warteten schon sehr viele Frauen, die in der gleichen Situation waren wie ich. Die meisten waren Omas oder Tanten, manchmal auch ältere Schwestern, die selbst noch Kinder waren. Aber hier waren sie wie die leiblichen Mütter, die alles tun würden, um die Babys in ihrer Obhut durchzubringen.

Der Reihe nach wurden wir herein gerufen. Unsere Kinder wurden gewogen und gemessen, und wir selbst wurden ermutigt, unser ganzes Leben und alle unsere Probleme Gott anzuvertrauen, niemals aufzugeben und uns gegenseitig zu helfen. Jeden Monat bekamen wir nun Milchpulver und – wenn nötig – Medizin für unsere Babys. Außerdem gingen wir gern in die Kirche, um Ermutigung für uns selbst zu bekommen. Einige von uns schafften es, einen kleinen Geldbetrag zusammen zu legen, wovon wir uns ein paar Hühner und etwas Futter kauften.

Jedes Mal, wenn jetzt die Leute vom Milch- und Medizin-Programm zur Kirche kommen, bringen wir nun Hühner mit oder kleine, selbst gemachte Teppiche und Tischdecken, und verkaufen sie dort, je nach dem, was gerade gebraucht wird. Wir können jedem ohne Scham in die Augen sehen, denn unsere Kinder sind gesund, und wir werden nie wieder betteln müssen! Meine Jungen sind bei mir, sie entwickeln sich gut, und ich konnte sogar schon eine Bettdecke für uns kaufen! Ich fühle mich unendlich reich beschenkt.

Als Witwe mit Drillingen habe ich es nicht leicht, aber das Milch- und Medizin-Programm ist ein großer Segen für mich. Inzwischen habe ich sogar etwas Geld gespart, um ein kleines Geschäft zu eröffnen!

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Schlagwörter: Sambia, Lusaka, Milch- und Medizin-Programm, Bedürftigkeit, Milchersatznahrung, Sozialberatung, Drillinge, Unterernährung, Verdienstmöglichkeit, Milchpulver, Medizin, Geschäftseröffnung