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Malaria: Ein schlichtes Netz schafft Abhilfe (Projektbericht)

Bericht vom 17.08.2012


Erwartungsvoll drängen sich die Kinder um den Berg von Moskitonetzen.

Malaria ist eine in den Tropenregionen dieser Welt weit verbreitete Krankheit, die durch den Stich der Anopheles-Mücke, im Volksmund „Moskito“ genannt, übertragen wird. Mit einem einzigen Stich eines infizierten Insekts gelangt der Erreger dieser ohne Behandlung tödlich endenden Krankheit ins Blut. Betroffen sind zum größten Teil die Menschen in Afrika südlich der Sahara. Dort sind immer noch über 90% aller Todesfälle auf Malaria zurückzuführen. Unser Projektleiter, der gerade im Südsudan war, um dort Moskitonetze zu verteilen, hat uns seine Eindrücke folgendermaßen geschildert:

Im Südsudan ist jetzt Regenzeit – und das bedeutet: Wer sich am Abend nicht frühzeitig unter den Schutz eines Moskitonetzes begibt, wird mit Sicherheit von Moskitos gestochen. Zehntausende Familien, die vor dem Hunger und den Kämpfen hierher geflohen sind, haben aber kein solches Netz und damit auch keine Möglichkeit, sich vor den Quälgeistern zu schützen.

Als ich durch eines der Flüchtlingslager ging, sah ich unzählige malariakranke Kinder. Alle litten stark unter den typischen Symptomen: Die Krankheit kündigt sich an mit hohem Fieber und Kopfschmerzen. Später kommen Übelkeit und Erbrechen hinzu. Insbesondere die kleineren Kinder fallen nach relativ kurzer Zeit ins Koma und sterben bald. In dieser Nacht tat ich kein Auge zu, denn der traurige Klang ihres leisen Wimmerns hielt mich wach. Wegen der unvorstellbaren Zustände in den Lagern kann sich die Krankheit ungehindert ausbreiten. Die Menschen hausen dort lediglich unter notdürftig errichteten, löchrigen „Dächern“ aus trockenem Gras und Gestrüpp, die tagsüber zwar ein wenig Schutz vor der Gluthitze der Sonne geben, nachts aber die surrenden Moskitoschwärme nicht abhalten können.

Dabei ist es nicht schwer, sich vor den todbringenden Stichen zu schützen. Wer zum Beispiel im Besitz eines Moskitonetzes ist, darf sich glücklich schätzen, denn damit ist das Risiko, gestochen zu werden, fast gleich Null. Aus diesem Grund hatten wir unsere kleine zweimotorige Maschine in der südsudanesischen Hauptstadt Juba auch bis oben hin voll gepackt mit vielen Ballen dieses einfachen, aber hoch wirksamen Hilfsmittels, um es am Ziel insbesondere den Kindern auszuhändigen. Als wir unsere kostbare Fracht abgeladen und auf einer Plane am Boden gestapelt hatten, konnte die versammelte Kinderschar es kaum abwarten, die Netze in Empfang zu nehmen. Schon 8.000 Moskitonetze konnten wir in diesem Jahr an die unter erbärmlichsten Umständen lebenden Menschen hier im Südsudan verteilen!

Das Gebende-Hände-Team dankt allen Wohltätern, die diese sehr wirksame Hilfe mit ihrer Spende ermöglicht haben!

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