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Haiti: Sieben unbeschwerte Wochen im Ferienlager (Projektbericht)

Bericht vom 07.08.2014


Ganz vertieft in die neue Beschäftigung …


… und stolz auf das Ergebnis.

Unsere Projektmitarbeiter aus Haiti berichten, dass das diesjährige Sommerferien-Camp in vollem Gange ist. Über 650 bedürftige Kinder überwiegend aus den Zeltstädten können in der Gemeinde Ti Plas Kazo eine vergnügliche, sorglose Zeit verbringen.

Bereits zum 12. Mal in Folge haben zur Zeit Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis achtzehn Jahren die Möglichkeit, während der Sommerferien in zahlreichen altersgemäßen Kursen ihre kreativen, musikalischen oder sprachlichen Fähigkeiten zu entdecken und zu vertiefen. Die Angebote sind vielfältig und reichen von Kunst, Kochen und Handarbeiten bis zu Kalligraphie, Computertechnik, Englisch und mehr. Außerdem bekommen alle Kinder täglich ein nahrhaftes, wohlschmeckendes Mittagessen von der Kindertafel Lamanjay.

Das Camp ist höchst beliebt, weil die Kinder in den Sommerferien sonst keinerlei Abwechslung haben. Außer dem Zelt, in dem sie meist mit der ganzen Familie leben, haben sie nichts – kaum eigene Spielsachen und erst recht keine Spielplätze. Im Camp können sie andere Kinder kennenlernen, spielen, basteln und neue Fertigkeiten erwerben. Zum Abschluss der sieben Wochen wird ein großes Fest gefeiert, bei dem die Kinder alles, was sie selbst hergestellt haben, ihren Familien vorstellen können.

Bei den Bewohnern von Ti Plas Kazo ist das Sommercamp der Höhepunkt des Jahres, und deshalb wollen stets weit mehr Kinder daran teilnehmen, als Platz und Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Doch dank des großen Erfindungsreichtums der Projektmitarbeiter und ihres sparsamen Umgangs mit den verfügbaren Materialien war es auch dieses Jahr wieder möglich, 100 Kinder mehr als vorgesehen in das Programm aufzunehmen.

„Unsere Ferienangebote“, so Projektleiter Lavarice, „werden in der Nachbarschaft so begeistert aufgenommen, dass am liebsten alle Kinder der Umgebung mitmachen würden. Dieses Jahr wollten sich über 1.000 Kinder anmelden, aber wir sind schon froh, dass wir 650 von ihnen aufnehmen konnten.“

Die elfjährige Jaqueline erzählt, warum sie so gern ins Feriencamp kommt: „Ich lerne hier Sticken und andere Handarbeiten. Damit kann ich schöne Tischdecken herstellen. Ich wünsche mir so sehr, dass ich etwas von den Sachen, die ich hier gemacht habe, verkaufen kann, um Geld für den Schulunterricht zu verdienen. Ich finde es toll, im Camp mit so vielen anderen Kindern zusammen zu sein!

Die Mitarbeiter der Kindertafel und des Feriencamps sagen Ihnen, liebe Spender: „Mesi anpil“ – (Kreolisch für „Dankeschön“) für Ihre treue Unterstützung, die so vielen Kindern eine fröhliche Ferienzeit ermöglicht.



Schlagwörter: Haiti, Sommercamp, Zeltstädte, Erdbeben, Ti Plas Kazo, Kunst, Kalligraphie, Computertechnik, Fremdsprachen, Kindertafel, Spielsachen, Spielplätze, Sticken, Handarbeiten, Schulunterricht, mesi anpil, Kreolisch, Kinder, Jugendliche, Sommerferien, Bildung