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Uganda: Aus dunkler Verlassenheit in eine helle Zukunft! (Projektbericht)

Bericht vom 20.03.2019


Mukisa ist wieder im Schoß der Familie.

In der „Hope-Familie“ unseres Projektpartners in Kasana, Uganda, werden verlassen aufgefundene Babys und Kleinkinder aufgenommen und versorgt. ‚Hope‘ ist das englische Wort für ‚Hoffnung‘ und steht in diesem Projekt für das Ziel, die aufgenommenen Kinder möglichst schnell wieder in ihre biologischen Familien oder in den Kreis der Verwandten zurückführen zu können. Erfüllt sich diese Hoffnung nicht, dürfen die Kleinen natürlich in der „Hope-Familie“ bleiben, bis bestenfalls eine geeignete Adoptivfamilie gefunden ist.

Der kleine Mukisa* erlitt genau dieses Schicksal: er wurde bei einem Krankenhaus etwa eine Autostunde von der Stadt Kasana von seiner Mutter verlassen. Seine Situation schien aussichtslos und drohte zu einem weiteren betrüblichen Fall in der Statistik zu werden. Deshalb nahmen wir den Jungen in unsere „Hope-Familie“ auf, wo die übrigen Kinder – so wie immer – gern ihre wichtige Rolle übernahmen, dem traurigen Menschlein das Einleben in die fremde Umgebung zu erleichtern und über seinen Kummer hinweg zu helfen. Während Mukisa von seinen neuen „Geschwistern“ liebevoll umsorgt wurde, nahmen unsere Sozialarbeiter Kontakt zu den beiden größten Zeitungen des Landes auf und ließen im Lokalradio sowie in einem nationalen Sender Beschreibungen des Jungen ausgeben. Sie hofften, damit mehr über den familiären Hintergrund des Kleinen zu erfahren.

Und tatsächlich meldete sich innerhalb weniger Wochen Mukisas Großmutter bei uns. Als Beweis brachte sie ein kleines Foto ihres Enkels mit. Sie hatte die Radiomeldung gehört! Von ihr erfuhren wir, dass Mukisas Mama psychisch krank sei. Deshalb war sie mit ihrem Sohn von zu Hause weggegangen und hatte ihn an dem erwähnten Krankenhaus einfach ausgesetzt. Seine Großmutter war außer sich vor Freude, ihren Enkel gesund und unversehrt wieder in die Arme schließen zu können!

Als alle notwendigen Papiere für Mukisa ausgestellt waren, begleitete eine unserer Mitarbeiterinnen ihn zurück nach Hause und blieb einige Tage dort, um die Familienzusammenführung zu unterstützen. Der Kontakt zu ihm und seiner Oma besteht weiterhin, und wir sehen voller Freude, wie der kleine Junge einer hoffnungsvollen Zukunft entgegenwächst!

Ihnen, liebe Spender von Gebende Hände , sei herzlich gedankt, dass Sie diese wichtige Arbeit mit Ihrer Gabe unterstützen!

*Name zum Schutz des Kindes geändert



Schlagwörter: Uganda, Waisen, Waisenkinder, Kinder, Familien, Aussetzung, Familienzusammenführung, Eltern, Babys, Kasana, Adoption