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Haiti: Leben retten ist unsere Mission! (Dankbrief)

Bericht vom 26.06.2019


Merline geht es wieder gut!


Merline bei der Ankunft in der Klinik, dehydriert und lebensbedrohlich krank.

Den folgenden dankbaren Brief erhielten wir von einer Mitarbeiterin unserer Klinik „Hoffnung für Haiti“ in Cazale, einem Gebirgsdorf etwa 70 km von der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince entfernt:

Liebe Freunde von Gebende Hände,

wir sind von Herzen froh über Eure kostbare Unterstützung, dank derer wir so vielen Kindern und Erwachsenen in unserer Klinik helfen können. Und nun bekommen wir auch noch eine Solaranlage für unsere Stromversorgung! Das ist fast zu schön, um wahr zu sein. Natürlich erleben wir immer wieder auch Trauriges im Klinikalltag, wir können nicht alle kleinen Patienten retten, die zu uns gebracht werden. Umso mehr freut es uns, dass wir Euch an der Erfolgsgeschichte der kleinen Merline teilhaben lassen können!

Das etwa 10jährige Mädchen war sterbenskrank, als sie in die Klinik gebracht wurde. Sie hatte extrem hohes Fieber, war bedrohlich dehydriert und völlig entkräftet. Ihre Eltern sind bereits seit über fünf Jahren tot. Merline wurde seitdem innerhalb der Verwandtschaft von einem zum anderen „weitergereicht“. Noch sechs Wochen vor ihrer stationären Aufnahme bei uns schien sie aber völlig gesund. Sie kümmerte sich alleinverantwortlich und aufopferungsvoll um ihre Großmutter. Sie kochte, putzte und tat schlichtweg alles für sie. Dann plötzlich erlitt sie eine Art psychischen Zusammenbruch und war nicht mehr wiederzuerkennen. Sie erkrankte an Tuberkulose, blieb nächtelang schlaflos und aß und trank nicht mehr.

In unserer Klinik wurde die Tuberkulose des Mädchens sofort medikamentös behandelt, auch erhielt Merline Therapie und Medizin zur Bekämpfung ihrer psychischen Störungen und der Schlaflosigkeit. Allmählich erholte sie sich. Innerhalb einer Woche konnte sie schon wieder schlafen und begann zu essen. Es ist ein wahres Wunder, welche Fortschritte Merline seit ihrer Aufnahme gemacht hat. Sie ist wieder ein ganz normales Mädchen, liebt es, den anderen Mädchen auf der Station die Haare zu flechten. Außerdem hilft sie dem Pflegepersonal gern dabei, den Kindern saubere Kleidung für den nächsten Tag bereit zu legen. Jetzt kann Merline bald entlassen werden. Sie braucht keinerlei Medikamente mehr, darf wieder zur Schule gehen, und ihr Gesundheitszustand ist stabil. Einmal im Monat wird sie sich später zur Nachuntersuchung vorstellen.

Liebe Freunde, Erfolge wie diesen haben wir auch Euch und Eurer Unterstützung zu verdanken. Wieviel einfacher wird unsere Arbeit erst sein, wenn uns die neue Solaranlage zuverlässige Stromversorgung rund um die Uhr gewährleistet!



Schlagwörter: Haiti, Klinik, Kinder, Unterernährung, Hunger, Solaranlage, Stromversorgung, Medizin