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Haiti: Freude und Hoffnung in unsicheren Zeiten (Projektbericht)

Bericht vom 28.01.2020


Jean Rony vor der Behandlung.


Der kleine Wonneproppen nach der Behandlung.

In unserer Klinik „Hoffnung für Haiti“ in Cazale arbeiten Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger mit Herz, Verstand und Erfindungsreichtum daran, das Leben vieler schwer unterernährter Kinder zu retten. Außerdem erhalten die Eltern die notwendige Beratung und Unterstützung, um – wo immer möglich – das Wohlergehen ihrer kleinen Schätze für die Zukunft sicherzustellen. Naturkatastrophen und die äußerst instabile politische Lage bringen alle Betroffenen stets aufs Neue an ihre Grenzen. Neue Kraft und Motivation geben ihnen die geretteten Kinder. Immer wieder erhalten wir dazu erfreuliche Berichte:

Jean Rony wurde mit zwei Geschwistern und seiner Mama stationär bei uns aufgenommen. Er litt bereits an Durchfall, war dehydriert, hatte Fieber und Erbrechen. Eines seiner Geschwister ist sogar bereits daran gestorben.

Die Familie des kleinen Jungen lebt in einer aus Holzpflöcken, Gips und Blech zusammengezimmerten Hütte mit drei winzigen Zimmern. Fließendes Wasser oder gar eine Toilette gibt es nicht. Um Wasser zu bekommen, müssen sie eine Stunde Fußweg auf sich nehmen. Die Bananen, etwas Mais und Bohnen aus ihrem Gärtchen reichen kaum zum Leben.

Der Weg zu unserer Klinik bedeutete einen vierstündigen Fußmarsch für Mutter und Kinder. Jean Rony musste getragen werden, weil er zu schwach zum Laufen war. Sechs lange Wochen wurde der Kleine dann mit seiner Familie bei uns versorgt. Bei der Aufnahme war er sehr geschwächt und ernsthaft krank, aber seine Mama versorgte ihn liebevoll und gut unter Aufsicht und Anleitung des Pflegepersonals. So gewann Jean Rony allmählich seine Kraft zurück, bekam wieder Appetit und konnte feste Nahrung zu sich nehmen. Bis dahin war er über eine Magensonde mit flüssiger Medika Mamba ernährt worden. Als er sein Zielgewicht erreicht und fünf Pfund zugenommen hatte, durfte eine überglückliche Mutter ihn und seine Geschwister wieder mit nach Hause nehmen. Einmal monatlich bringt sie ihn nun zur Gewichtskontrolle in die Klinik, damit ihm erneute Unterernährung in Zukunft erspart bleibt.

Gebende Hände sagt allen Spendern Dank, die mit ihrer Unterstützung immer wieder dafür sorgen, dass Schicksale wie die des kleinen Jean Rony sich zum Guten wenden!



Schlagwörter: Haiti, Hunger, Unterernährung, Kinder, Klinik, Gesundheit, Durchfall, Dehydrierung