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Uganda: Das ZANA-Zentrum, Oase voller Leben und Fröhlichkeit (Reisebericht)

Bericht vom 02.03.2020


Hier wird konzentriert gelernt!


Bananen zum Nachtisch!


Das letzte Stockwerk der Schule ist fast fertig.


Die Schule mit vielen bereits nutzbaren Klassenzimmern!

Bei ihrer letzten Reise nach Uganda stattete eine Mitarbeiterin von Gebende Hände auch dem ZANA-Zentrum im gleichnamigen Bezirk südlich von Kampala wieder einen Besuch ab, um sich von den mit Spendenunterstützung aus Deutschland erreichten Fortschritten ein Bild zu machen. Beeindruckt von den zwischenzeitlich erreichten Erfolgen, berichtet sie Folgendes:

Kaum sind wir auf das umzäunte Schulgelände gefahren und ausgestiegen, umgibt uns fröhliches Treiben. Es ist gerade Unterrichtspause, der kleine Kiosk am Tor ist umlagert von größeren Schulkindern, die sich dort mit kleinen, landestypischen Erfrischungen versorgen wollen. Gleich hinter den Verwaltungsräumen, unter der Veranda der Mehrzweckhalle, genießt eine Gruppe kleinerer Jungen und Mädchen die Verschnaufpause mit einer Tasse stärkendem Porridge aus der Gemeinschaftsküche. Vorschul- und Grundschulklassen sind in einem separaten flachen Gebäude gegenüber dem Tor untergebracht, daneben ein kleines Spielgerät für den Pausenspaß. Rechter Hand erhebt sich der nun fast fertig gestellte Neubau der weiterführenden Schule. Dort werden sogar schon die Klassenzimmer genutzt, die noch nicht mit Fenstern oder Farbanstrich versehen sind, so groß ist der Bedarf. Die Schule ist vorrangig für Kinder mittelloser Familien aus den umliegenden Armenvierteln gedacht, und Schulgebühren werden nur für diejenigen erhoben, die sie auch zahlen können. Die Kinder der ärmsten Familien dürfen sogar oft noch eine kleine Portion Lebensmittel mit nach Hause nehmen, wenn die Not zu groß ist. Projektleiter Emma K. und seine charmante Frau Allen haben ein großes Herz. Daher wurde diese Notausgabe zusätzlich zur täglichen Schülerspeisung eingerichtet.

Obwohl die gesamte Atmosphäre ungezwungen und fröhlich ist, wird nicht nur großer Wert auf eine hochwertige Schulbildung gelegt, sondern auch auf die sozialen Kompetenzen der Kinder und ihren guten Umgang miteinander. Überall auf dem Gelände sind große Findlinge an den Fußwegen verteilt, die mit Mut machenden oder auch mahnenden Sprüchen bemalt wurden. So kann man hier lesen „Mädchen und Jungen sind gleichwertig“, „Gehe sorgsam mit deinem Körper um“ uvm. Mit schulischen und außerschulischen Zusatzangeboten, mit Sport, gelegentlichen Ausflügen und Anschauungsunterricht auf der projekteigenen Farm versuchen unsere Projektleiter außerdem, die Kinder körperlich und geistig so fit wie möglich zu machen und ihnen wertvolle praktische Fähigkeiten zu vermitteln, die ihnen im Erwachsenenalter eine große Hilfe für den Erwerb ihres Lebensunterhalts sein können.

Gebende Hände dankt allen Spendern, die dieses wertvolle Projekt mit ihrer treuen Unterstützung so weit gebracht haben!



Schlagwörter: Uganda, Kinder, Schule, Bildung, Waisenkinder, Kampala, Armut, Slums, Schulspeisung