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Uganda: Mit Kreativität Schutzmasken für Schulkinder herstellen (Dankbrief)

Bericht vom 01.03.2021


Der Mangel an Schutzmasken treibt die Menschen zu verzweifelten Maßnahmen!


Die Straßenkinder haben nur keimverseuchte Lumpen als Mund-Nasenschutz.


So sehen die selbstgenähten Kindermasken aus!

Als in Afrika die ersten Lockdowns verhängt wurden, wurde schnell deutlich, dass Uganda einen besonders stringenten Kurs bei den Maßnahmen zur Eindämmung der Infektion einschlug. Radikal machte das Land die Grenzen dicht, schloss Schulen und Geschäfte. Das Land fror in wenigen Tagen ein. Für die meisten Ugander, die sich ihren Lebensunterhalt mit Tagesjobs wie Straßenverkauf von Kleinwaren, Taxifahren oder sonstigen Kleinarbeiten verdienen, bedeutete das einen hundertprozentigen Ausfall der Einnahmen. Das bekamen dann besonders die Kinder zu spüren, für die keine Lebensmittel mehr gekauft werden konnten.

Und am äußersten Rande dieser Gesellschaft stehen die Straßenkinder. Diese wurden auch vor Corona schon oft mit den Füßen getreten. Doch nun, in Zeiten der Pandemie, meidet man sie erst recht und lässt sie auch nirgendwo mehr schlafen oder unterkommen aus Angst vor einer Ansteckung. Wir fragten bangen Herzens unseren Projektleiter Caleb R., der die Straßenkinder in Kampala mit warmen Mahlzeiten versorgt, wie es ihm und seinen Schützlingen denn ergeht. Auch nach seinen Kinderheimen und Schulen erkundigten wir uns mit größter Sorge. Dabei kam heraus, dass besonders der Mangel an Nahrungsmitteln und Schutzmasken den Menschen derzeit zu schaffen macht. Doch dem könnte Abhilfe geschaffen werden, denn in unseren Fortbildungsstätten gibt es Nähmaschinen, und dort könnten Masken genäht werden. Doch dafür benötigt Caleb die Materialien. Dies schrieb er uns
:

Wir danken Euch, dass Ihr an uns denkt und nachfragt, wie es uns geht. Das zeigt, wie sehr Ihr auf uns achthabt. Wegen der strengen Reglementierungen wird die Situation härter und härter jeden Tag. Der Hunger und Bedarf nach Nahrungsmitteln ist überwältigend groß – diese Teenager essen wie „Scheunendrescher“!!!!

Weil sich alle Menschen in Quarantäne begeben mussten (diese wurde für einen gewissen Zeitraum über alle Menschen, ähnlich wie in China, verhängt, und nicht nur, wie in Deutschland, über Erkrankte und Urlaubsrückkehrer), haben wir übergangsweise zwei Häuser im Slum extra für die Straßenkinder gemietet, eines für die Mädchen und eines für die Jungs. Dort können sie unterkommen und werden mit existenziell notwendigen Dingen wie Essen, Wasser und Seife zum Waschen versorgt. Das Ganze soll solange gehen, bis die Quarantäne früher oder später wieder aufgehoben wird – hoffentlich!

Weil Gebende Hände uns zuvor mit einer Extra-Finanzspritze versorgt hat, können wir diese Mittel nun für die neu entstandene Not der Straßenkinder verwenden. Wenn wir diese Zuwendung nicht bekommen hätten, wo wären wir dann jetzt? Wir hätten eine riesige Versorgungslücke gehabt, und die Straßenkinder wären leer ausgegangen – unvorstellbar! Danke, dass Ihr uns früh genug geholfen habt. Meine Angst ist dennoch: Wie lange wird diese Krise nun anhalten, und wie lange werden wir der Not standhalten können?

Den Kindern ins unseren Waisenheimen geht es gut. Wir erlauben niemandem außerhalb des Personals, die Kinderheime zu betreten. Wir unterweisen unsere Kinder in Hygienedingen, erklären, wie sie sich gründlich die Hände waschen, und bemühen uns, ihnen gesundes Essen vorzusetzen, um ihr Immunsystem zu stärken. Wir versuchen, unser Bestes zu geben – so weit haben wir auch noch keine Probleme.

Dennoch sind wir mit einer neuen Not konfrontiert – dem Mangel an Schutzmasken. Wir benötigen dringend Schutzmasken. Auch in Uganda hat die Regierung verlangt, dass jeder Schutzmasken tragen muss, sofort wenn die Quarantäne aufgehoben wird. Besonders wenn die Menschen öffentliche Verkehrsmittel nutzen oder auf den Markt oder in die Schule gehen wollen. In unserem Fall benötigen wir jede Menge Schutzmasken für unsere Schulkinder. Dafür sind wir auf Eure Hilfe angewiesen. Wir werden Euch über weitere Neuigkeiten auf dem Laufenden halten. Nochmals danke für all Eure Liebe, Eure Fürsorge und Unterstützung!

Dieser Dank gilt Ihnen, liebe Spender! Mit Ihrer Unterstützung wird Caleb mit seinem Team die Kinder mit solchen Schutzmasken ausrüsten können, wie abgebildet!



Schlagwörter: Uganda, Uganda, Straßenkinder, Corona, Pandemie, Kinder, Schutzmasken, Lockdown, Quarantäne, Essen, Hunger, Nöte, Lebensmittel, Kampala, Covid-19, Infektion