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Uganda: Ein vorbildliches Waisenprojekt (Reisebericht)

Bericht vom 23.10.2004


Überall ist es grün. Alles wächst und gedeiht.


Drei neue Häuser für das Waisen-Dorf sind fast fertig.




Die Straße, auf die wir in Richtung Kasana einbiegen, ist unglaublich holprig. Mit unserem Geländewagen können wir kaum mehr als 30 oder 40 Kilometer in der Stunde fahren.

„Dabei ist die vor einem Jahr erst neu gemacht worden“, erklärt uns Tom Herskowitz, der Geschäftsleiter von New Hope Uganda (NHU). Aber da man für solche Nebenstraßen in Uganda keinen Asphalt nimmt, sondern nur Sand verdichtet, reichen stärkere Regenfälle, um die Straße förmlich wieder wegzuspülen.

Was sofort auffällt: überall ist es grün. Alles wächst und gedeiht. „Wir können teilweise bis zu viermal im Jahr ernten“, erklärt Tom und fährt mit uns einen kleinen Umweg über einen wirklichen Feldweg. Zunächst fahren wir durch Dickicht, viele Sträucher und Bäume stehen um uns. Nun sagt er uns, dass wir die Augen schließen sollen. Als wir sie wieder öffnen, sehen wir ein riesiges Maisfeld. Tom sagt: „Hier sah es bis vor einem Jahr genauso aus wie eben. Hier waren nur Sträucher und alles war zugewachsen.“ Nachdem die Leute von NHU das Land bewirtschaften konnten, musste erst einmal gerodet werden. Aber wenn diese Arbeit getan ist, dann wächst alles fast wie von selbst.

Als wir dann auf das Gelände von NHU kommen, denkt man fast, man wäre gar nicht mehr in Afrika: alles ist gepflegt, die Häuser sind in einem sehr guten Zustand. Das besondere von NHU ist, dass es ein Kinderzentrum ist. Die Mitarbeiter sagen ganz bewusst: „Wir sind kein Kinderheim!“ Denn die rund 100 Kinder leben in großen Familien auf dem Gelände verteilt. Für jede Familie gibt es (Pflege-)Vater und Mutter. Sie erhalten jeweils dem Alter entsprechend eine hervorragende Schulbildung.

Auf unserem Rundgang sehen wir z. B. in den Schulräumen, wie sich Schüler im naturwissenschaftlichen Kabinett auf ihr Examen vorbereiten. Alle lernen sehr fleißig.

Hier werden aber auch handwerkliche Berufe gelehrt. Schreiner, Autoschlosser, Schlosser, Schneider oder andere Berufe können die jungen Leute hier lernen. Und sie werden fit gemacht, wie sie einen eigenen kleinen Betrieb führen können, und beim Start wird ihnen ebenfalls geholfen.

Wer hier gelernt hat, der bringt es auch in einem armen Land wie Uganda zu etwas. Wir konnten miterleben, dass in einem so vorbildlichen und zukunftsweisenden Projekt jeder Euro bestens angelegt ist.

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