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Sambia: Ich heiße Abraham und bin 13 Jahre alt (Lebensgeschichte)

Bericht vom 04.06.2009


Kinder aus dem „House of Martha“ in Lusaka, Sambia. Abraham steht in der Mitte (mit gestreiftem Hemd).

Ich heiße Abraham und bin dreizehn Jahre alt. Als meine Mutter starb, war ich erst sieben, und meine Geschwister und ich lebten dann nur noch mit meinem Vater. Nach dem Tod meiner Mutter merkten wir, dass mein Vater krank war.

Unser Hausvermieter drohte, uns hinauszuwerfen, weil mein Vater die Miete nicht bezahlen konnte. Schlimmer noch, er drohte, uns das Haus über dem Kopf anzuzünden, wenn wir nicht bezahlen. Mein Vater wurde immer kränker und schwächer. Wir brachten ihn ins Krankenhaus, aber eine Woche später starb er. Als das passierte, war ich zehn.

Meine Tante zog zu uns, sie war aber sehr streng und gemein. Sie schickte meine Brüder und Schwestern zu anderen Verwandten und behielt nur mich noch eine Weile. Jeden Tag ließ sie mich mit ihrem Baby allein zu Haus, und ich musste alle Hausarbeiten machen.

Es wurde immer schlimmer, bis sie sich eines Tages so aufregte, dass sie mich zur Polizei brachte und wegging. Ich hatte große Angst, dass ich ins Gefängnis käme oder auf der Straße leben müsste. Aber die Polizisten brachten mich ins „House of Martha“, wo ich heute wohne. Endlich habe ich einen friedlichen Platz gefunden, wo ich fröhlich sein kann.

Ich gehe in die dritte Klasse und wenn ich mit der Schule fertig bin, möchte ich Elektroingenieur werden. Mathematik, Rechtschreibung und Sozialkunde sind meine Lieblingsfächer. Ich spiele gern Fußball und Basketball. Ein Lieblingsessen hatte ich nicht, bis ich Pizza probiert habe. Das ist das Beste!

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