Christliche Liebe und Hilfe (Leserbrief)

Bericht vom 03.01.2008


Das Leben beginnt in Schwachheit ...

Liebe Mitmenschen,
die Sie glauben, schwach zu sein oder schwach sein zu müssen,

ich wünsche Ihnen, mit den nachfolgenden Zeilen zu verweilen. Diese Worte von Dietrich Bonhoeffer habe ich heute morgen in seinem Buch „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ gelesen.

Ihr Klaus Peter K.



C H R I S T L I C H E   L I E B E   U N D   H I L F E

Christliche Liebe und Hilfe für die Schwachen bedeutet
die Erniedrigung des Starken vor dem Schwachen,
des Gesunden vor dem Leidenden,
des Mächtigen vor dem Ausgebeuteten.

Das christliche Verhältnis zwischen dem Starken und dem Schwachen ist,
dass der Starke zu dem Schwachen aufsehen und niemals herunterschauen soll.

Die Schwachheit ist heilig, deshalb ergeben wir uns Schwachen.

Nicht der Schwache hat dem Starken zu dienen,
sondern der Starke dem Schwachen – und dies nicht aus Wohltätigkeit,
sondern aus Fürsorge und Ehrfurcht.

Nicht der Mächtige hat recht, letztlich hat immer der Schwache recht.

So bedeutet das Christentum eine Umwertung aller menschlichen Werte
und die Errichtung einer neuen Ordnung der Werte im Angesicht Christi.