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03.02.2010 – Kenia
Vorbildliche Projektarbeit (Reisebericht)

In Deutschland herrschte seit Wochen strenger Winter mit Temperaturen um den Gefrierpunkt, bei meiner Ankunft in Nairobi erwarteten mich warme 28 Grad. Mein Ziel war der Nakuru-Distrikt im großen Rift Valley, und dort lagen die Temperaturen bereits bei 34 Grad. Was für ein Unterschied!Wie schon bei meinem letzten Besuch vor gut einem Jahr erwartete mich auch dieses Mal wieder ein hervorragend ausgearbeitetes Reiseprogramm. Ich bekam Einblick in die folgenden Projekte:Parkview Clinik mit Impfstation: Die kleine Ambulanz mit Medikamentenausgabe und Impfstation ist gut organisiert und sehr hygienisch. Allerdings ist das winzige Labor kaum sechs Quadratmeter groß, und die vielen Tests, unter anderem auf HIV-Infektionen, können hier kaum … [ » mehr ]


Jeder dieser Jungen ist froh über die Geborgenheit, in der er hier im Heim aufwachsen darf. Das ist sooo viel besser, als allein auf der Strasse zu leben!

01.02.2010 – Haiti
Unterernährung bekämpfen – medizinische Versorgung verbessern (Projektbericht)

Durch unsere Projektpartner auf Haiti erhalten etwa 3.000 Kinder täglich eine warme nahrhafte Mahlzeit. Das Essen wird zentral vorbereitet und anschließend an die neun verschiedenen Speisungszentren und unsere drei Waisenhäuser geliefert. Wir versorgen die Kinder, bis sie 15 Jahre alt sind oder die Schule beendet haben. Die meisten von ihnen hätten ohne unsere Hilfe überhaupt nichts zu essen.
    Im Rahmen eines gerade neu begonnenen Arbeitszweigs versorgen wir zusätzlich besonders schwer unterernährte Kinder mit spezieller Aufbaunahrung.
    Knapp 50 % aller Kinder auf Haiti sterben aufgrund von Unterernährung und fehlender medizinischer Versorgung, bevor sie das fünfzehnte Lebensjahr erreicht … [ » mehr ]


Täglich werden Tausende gespeist.

28.01.2010 – Haiti
Am Tag FÜNFZEHN nach dem Beben (Projektbericht)

Immer noch kommen tagtäglich neue Erdbebenopfer in unsere Klinik, die dringend medizinische Versorgung benötigen. Manchmal bringen entfernte Verwandte Kinder zu uns, deren Eltern in den Trümmern umgekommen sind. Erst jetzt viele Tage nach dem Erdbeben kommen sie mit den Kindern zur Klinik. Viele Kinder haben dann schon entzündete, geschwollene Wunden und hohes Fieber aufgrund von Infektionen.     Heute wurde ein 12-jähriges Mädchen in unsere Klinik eingeliefert. Chrissandia hat das Erdbeben wirklich furchtbar getroffen. Am 12. Januar, als die Erde zu beben begann, stürzte das Haus ein, in dem sie lebte. Sie wurde mit ihrer ganzen Familie unter den Trümmern begraben. [ » mehr ]


Chrissandia ist das Lachen vergangen ...

23.01.2010 – Haiti
Am Tag ELF nach dem Beben (Projektbericht)

Unsere Projektpartner berichten:    Jeder Tag bringt neue Herausforderungen! Gestern bestand unsere Aufgabe darin, Nahrungsmittel für unser Speisungsprogramm zu finden. Unsere Vorräte sind noch nicht völlig aufgebraucht, aber es wird langsam knapp.    Wohin wir auch immer kommen, – überall erzählt man uns das gleiche: Jeder Laden bekommt seinen Nachschub von Port-au-Prince, aber der Hafen ist zerstört. Es kommt einfach nichts mehr. Überall haben wir nach Lebensmitteln gesucht.    Unser ursprünglicher Plan war, am Samstag auf den Markt zu gehen. Aber unser haitianischer Leiter schlug vor: „Warum gehen wir nicht heute zum Markt. Morgen wird dort alles überfüllt sein.“ … [ » mehr ]


Endlich gibt es wieder Nachschub an Reis.

21.01.2010 – Haiti
Am Tag NEUN nach dem Beben (Projektbericht)

Unsere Projektpartner berichten:    Der heutige Tag war randvoll. Am frühen Morgen vor sechs Uhr hatten wir den Generator gestartet, damit die Wasserpumpe wieder arbeitet, als die Erde sich unter unseren Füßen zu bewegen begann und wir in aller Eile aus dem Haus stürzten. Aufgrund der vielen Nachbeben, die wir schon erlebt hatten, befürchteten wir, dies könnte ein stärkeres Erdbeben sein. Und so war es. Es war das heftigste Beben, dass wir seit dem 12. Januar erlebt hatten. Später hörten wir, es war von der Stärke 6,1. Die Größenordnung war uns schon klar.    Wir waren sehr besorgt um unser Hauptgebäude, dessen Zustand durch die vielen Nachbeben immer beängstigender aussah. Aber auch … [ » mehr ]


Mit unserem Pickup werden Verletzte transportiert.

17.01.2010 – Haiti
Am Tag FÜNF nach dem Beben (Projektbericht)

Unsere Projektpartner berichten:    Heute kam ein Pastor zu uns. Er brauchte unbedingt ein paar Liter Benzin, um nach Port-au-Prince fahren zu können, wo 14 seiner Familienmitglieder umgekommen waren, wie er gehört hatte. Aber seine Frau hatte schwerverletzt überlebt. Also wollte er hinfahren und sie holen, um sie hier ins Krankenhaus zu bringen.    Als er zurückkam, wurde seine Frau hier untersucht. Sie war sehr schwer verletzt: Ihre Schulter und ihr Rücken waren schlimm zerschnitten und sie hatte viele Hautabschürfungen am ganzen Körper und am Kopf. Auch ihr Bein war verletzt. Wir brachten sie zum Doktor, wo sie die nötige medizinische Behandlung bekam. [ » mehr ]


Eine schwer verletzte Frau kommt bei unserer Klinik an.

15.01.2010 – Haiti
Am Tag DREI nach dem Beben (Projektbericht)

Unsere Projektpartner berichten:    Wir haben viele Angebote von Freunden erhalten, die bereit wären, sofort nach Haiti aufzubrechen, um uns zu helfen. Wir schätzen diese Bereitschaft sehr. Jedoch ist das zur Zeit unmöglich. Der Flughafen ist komplett geschlossen, außer für Militärflüge. Der Hafen ist total zerstört. Das macht die Situation sehr, sehr schwierig, wie ihr euch vorstellen könnt. Außerdem werden Nahrung und Wasser knapp. Darum können wir im Moment keine Hilfsteams zu uns einladen.    Unsere haitianischen Mitarbeiter arbeiten unermüdlich, um den am meisten Bedürftigen zu helfen. Wir haben unsere Freunde in den USA und in Europa gebeten, uns Nahrungsmittel und Baumaterialien zu … [ » mehr ]


Ein Blick in den zerstörten Hafen.

13.01.2010 – Haiti
Am Tag EINS nach dem Beben (Projektbericht)

Unsere Projektpartner auf Haiti arbeiten in einer Ortschaft ca. 50 km nördlich von Port-au-Prince. Sie unterhalten Kinderheime, Schulen und eine Klinik und führen ausserdem Speisungsprogramme durch. Am Tag nach dem Beben berichten sie:    Durch das mächtige Erdbeben und die vielen Nachbeben sind unsere Hauptgebäude stark beschädigt. Gott sei Dank wurde aber niemand verletzt. In unserem Ort sind hunderte, wenn nicht tausende Gebäude beschädigt oder zerstört, aber niemand kam ums Leben.    Strom und Telefonleitungen funktionieren nicht mehr. Wie wir hörten, ist der Tower vom Flughafen eingestürzt. Alle Flüge sind abgesagt. Nur noch Flugzeuge, die Hilfsgüter bringen, dürfen landen. Das ganze … [ » mehr ]


Vorsorglich lassen wir die Kinder aus unserem Heim lieber im Freien übernachten.

02.01.2010 – Haiti
Projektbesuch auf Haiti (Tagebuch)

Unser Kuratoriumsmitglied, Frau Wally McCall, besuchte zusammen mit einer kleinen Gruppe von Mitreisenden im Dezember 2009 Haiti, um Projektbesuche zu machen. Hier der Auszug aus dem Tagebuch eines Begleiters:Erster Tag: AnkunftBei der Landung in Port-au-Prince war ich mir höchst unsicher, was mich wohl erwarten würde. Alles, was ich bisher von Haiti gehört und gelesen hatte, war, dass das ganze Land die Müllkippe der Welt sei und auch das ärmste Land der westlichen Hemisphäre. Die Statistiken dazu sind einfach unvorstellbar: Etwa 45% der Kinder sterben vor Erreichen des fünfzehnten Lebensjahres! Tausende Kinder und Erwachsene hungern und verhungern jeden Tag. [ » mehr ]


Frau McCall, unser Kuratoriumsmitglied, bei der Besichtigung des von Gebende Hände finanzierten neuen Generators.

15.12.2009 – Indien
Neuer Klinikbus ermöglicht Versorgung der Landbevölkerung (Projektbericht)

Gebende Hände fördert in Bangalore die Klinik Ashraya Primary Health Care Centre, in der unser Projektleiter und Arzt vor Ort, Dr. Gerard, viele Menschen behandelt, die sich eine medizinische Versorgung nicht leisten können. Angeschlossen an die medizinischen Einrichtungen sind auch mehrere Ausbildungsstätten.    Mit einer einmaligen Großspende konnte im August 2009 ein Klinikbus finanziert werden, wodurch Patientenbesuche wie auch Impfungen in entlegenen Gebieten ermöglicht wurden. In den letzten fünf Jahren wurden in der Ashraya-Nähschule 112 Schneiderinnen ausgebildet, die nach ihrem Abschluß sofort eine Arbeitstelle in der Textilindustrie fanden und froh sind, nun ihren Lebensunterhalt selber … [ » mehr ]


Der neue Klinik-Kleinbus.

05.11.2009 – Mexiko
Eine neue „Familie“ für Raymundo (Lebensgeschichte)

Liebe Freunde,    welch ein Vorrecht ist es, die guten Veränderungen im Leben eines Kindes miterleben zu dürfen! Ich möchte Ihnen von Raymundo erzählen, der im Alter von 11 Jahren zu uns kam. Seinen Vater kennt er nicht, und seine Mutter ist psychisch krank. Raymundo spricht nicht viel von ihr.     Sein Onkel fand ihn im strömenden Regen auf der Straße sitzend, völlig durchnässt und durchfroren. Er nahm ihn mit nach Hause und sorgte mit seiner Frau für ihn. Die beiden Endsechziger konnten sich jedoch nicht auf Dauer um den Elfjährigen kümmern und brachten ihn schließlich zu uns ins Kinderheim Emmanuel.    Damals konnte er weder lesen noch schreiben ... [ » mehr ]


Raymundo ist überglücklich.

11.10.2009 – Kenia
Kleinkredite – Sprungbrett in die Selbständigkeit (Reisebericht)

Unser Teamleiter M. Wilson berichtet: Den ersten Tag unseres Aufenthaltes in Nakuru, Kenia, verbrachten wir damit, verschiedene Existenzgründer zu besuchen, die durch Gebende Hände einen Kleinkredit zur Eröffnung eines kleinen Geschäfts oder einer Werkstatt erhalten hatten. Wir wollten gern aus erster Hand erfahren, in welcher Weise unsere „Finanzspritze“ diesen Menschen geholfen hatte, aus eigener Kraft den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien zu erwirtschaften.    Zunächst besuchten wir Elizabeth N. in einem Dorf unweit von Nakuru. Schon bei diesem ersten Besuch wurde deutlich, was ein bescheidenes Anfangskapital in den Händen der richtigen Leute bewirken kann, wenn man ihnen die notwendigen kaufmännischen … [ » mehr ]


Unser Teamleiter besucht die Witwe und Existenzgründerin Elizabeth N. in Kenia.

14.08.2009 – Philippinen
Ein Besuch auf der Müllhalde (Reisebericht)

Unser Teamleiter M. Wilson berichtet:    Heute machen wir Halt bei den „Bewohnern“ einer Mülldeponie am Rande von Naga City, einer Stadt in der Inselprovinz Cebu mit etwa 95.000 Einwohnern. Auf der Deponie ist eine eigene „Stadt“ entstanden, deren Bewohner kaum zwei Dollar am Tag verdienen.    Hier arbeitet unsere Projektpartnerin Mother Joan (zu deutsch: Mutter Johanna) unermüdlich, um Kindern zu helfen, damit sie nicht mehr im Müll nach Essensabfällen und anderem Verwertbaren suchen müssen. Mother Joan Clare Chin Loy, so ihr voller Name, ist gebürtige Jamaikanerin und Gründerin der „Missionaries of the Poor“ – eine beeindruckende Frau voller Energie, Intelligenz und Hingabe. [ » mehr ]


Mother Joan mit einem ihrer Schützlinge

14.08.2009 – Kleine Projekte
Kambodscha: Den Teufelskreis der Armut durchbrechen (Projektbericht)

Unser Teamleiter M. Wilson berichtet:    In Phnom Penh, Kambodscha, besuchten wir eine Einrichtung unseres Projektpartners Hagar International, deren Mitarbeiter sich mit Unterstützung von Gebende Hände unermüdlich dafür einsetzen, den Teufelskreis der Armut im Leben junger Frauen und Kinder zu durchbrechen. Dies geschieht durch Bildungsangebote und Beratung, zum Beispiel Wiedereingliederungsprogramme für Frauen, die aus der Zwangsprostitution gerettet wurden.    Gern würde ich Ihnen Fotos dieser Frauen zeigen, auch von den Räumlichkeiten, in denen sie untergebracht sind, aber ihre Identität und ihr Aufenthaltsort müssen geheim bleiben. Leider geschieht es nur all zu häufig, daß Zuhälter … [ » mehr ]




11.08.2009 – Philippinen
Leuchtzeichen der Hoffnung (Reisebericht)

Unser Teamleiter M. Wilson berichtet:    Heute sind wir in Baseco und besuchen ein Projekt, das von Gebende Hände gefördert wird: das Laguna Center of Hope, ein Zentrum, das gegründet wurde, um Kindern zu helfen, die durch körperliche Misshandlung oder sexuellen Missbrauch traumatisiert sind. Baseco liegt am Ufer des völlig verschmutzten Pasig-Flusses.    Die Hilfsangebote des Zentrums sind sehr umfangreich: Sozialarbeiter vermitteln zwischen den Kindern, ihren Familien und den zuständigen Gerichten; Therapeuten behandeln die Kinder und beraten Familienangehörige; Lehrer sorgen für den Schulunterricht; Anwälte helfen den Kindern bei etwaigen Aussagen in Strafprozessen, und wieder andere … [ » mehr ]


Sie haben so viel Schweres durchgemacht und können doch so fröhlich sein ...

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