Berichte aus unseren Hilfsprojekten

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25.04.2016 – Somalia
Überleben ist alles – ein Flüchtlingscamp im Nirgendwo (Einsatzbericht)

Bei den Nothilfeeinsätzen unseres Teams Anfang April war auch eine Hilfsgüterverteilung in Somalia geplant. Nur unter großen Schwierigkeiten konnte diese stattfinden. Teamleiter M. Wilson hielt den mühevollen Ablauf des Einsatzes in seinem Tagebuch fest:
    8. April: Morgen fliegen wir weiter in die Nähe unseres Einsatzortes in Somalia. Wie es aussieht, ist das Gebiet von heftigen Regenfällen heimgesucht worden. Meine Gedanken kreisen darum, in welchem Zustand die Straßen dort jetzt wohl sein mögen. Schließlich müssen wir mehrere LKW-Ladungen mit Hilfsgütern von unserer Basis zum Verteilungsort transportieren.
    9. April: Wir treffen den Mann, der für unsere Logistik sorgt. Er … [ » mehr ]


Flüchtlingscamp in glühender Wüstenhitze.

29.03.2016 – Sambia
Wo Kinder begeistert zur Schule gehen (Projektbericht)

Ein Jubiläum besonderer Art konnte unser Projektpartner in Sambia unlängst begehen: Gemeinsam mit Kirchengemeinden vor Ort betreibt er seit 15 Jahren mit großem Erfolg 13 Grundschulen – die sogenannten „FaithWorks“-Schulen.
    Diese Schulen wurden eingerichtet, um bedürftigen Kindern und Waisenkindern eine gute erste Schulbildung zu ermöglichen. Sehr viele Kinder in Sambia besuchen überhaupt keine Schule, weil ihre Eltern diese nicht bezahlen können. An staatlichen Schulen brauchen die Schüler Uniformen, und es wird ein kleiner finanzieller Beitrag erhoben – eine zusätzliche Bürde für Familien, die ohnehin schon um den grundsätzlichen Lebensunterhalt kämpfen müssen. Aus diesem Grund wurden die „FaithWorks“- … [ » mehr ]


Die Stimmung ist gut – der Unterricht auch.

09.03.2016 – Äthiopien
Fotografieren verboten! Schwierige Reise mit Happy End (Einsatzbericht)

Aufgrund der einsetzenden Hungerkrise in Äthiopien, die ebenso dramatische Ausmaße anzunehmen droht wie vor 50 Jahren, machte unser Projektleiter Derek im Februar eine Erkundungsreise. Sie führte ihn unter anderem in die Dürreregion um die Stadt Dire Dawa im Nordosten des Landes, laut Berichten eines der am stärksten betroffenen Gebiete. Was er auf dieser Reise erlebte, ist schier unglaublich. Hier ist sein Bericht von einer schwierigen Fahrt ins Ungewisse mit unerwartetem Ausgang.
    Wie gewöhnlich hatte ich eine für mich „ganz normale“ Erkundungsreise zur Lieferung von Hilfsgütern in die Dürreregionen Äthiopiens und Somalias geplant und organisiert. Aber als ich diese Reise antrat, hätten die … [ » mehr ]


Unglaublich, dass Menschen unter solchen Bedingungen leben und überleben.

25.02.2016 – Haiti
Mit 10 Kilogramm neuer Appetit aufs Leben (Projektbericht)

Nach Angaben von Experten sind Hunger und Unterernährung weiterhin die größten sozialen Probleme in der Welt. Immer noch stirbt daran alle 3,5 Sekunden ein Mensch, mehr als die Hälfte davon sind Kinder unter fünf Jahren. In unserer Klinik „Hoffnung für Haiti“ in Cazale kämpfen die Mitarbeiter tagtäglich darum, möglichst viele ihrer kleinen Patienten wieder zu kräftigen und ihnen zu einer normalen Entwicklung zu verhelfen. Der folgende Bericht ist ein erfreuliches Beispiel dafür:
    Der kleine Gladimy (Name zum Schutz des Kindes geändert) war in bedrohlichem Zustand, als er in unsere Klinik „Hoffnung für Haiti“ eingeliefert wurde. Mit seinen 18 Monaten wog er bei der stationären Aufnahme gerade einmal 15 Pfund. … [ » mehr ]


Gladimy vorher ...

19.02.2016 – Uganda
Ein großes Herz für Kinder! (Projektbericht)

Fährt man mit dem Auto von der ugandischen Hauptstadt Kampala aus in westlicher Richtung, so kommt man nach etwa siebenstündiger Fahrt auf die kleine, staubige Straße nach Bundibugyo. Das Dorf an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo ist so abgelegen, dass es von den Einheimischen oft „der Ort, hinter dem das Nichts liegt“ genannt wird. Hierher, in seine Heimat, zog es Pastor Vanensio nach seiner Ausbildung zurück, und hier tut er – zusammen mit seiner kleinen Gemeinde – viel Gutes. Obwohl die meisten Familien in seinem Bezirk sehr arm sind, nahm jede von ihnen nach ugandischer Sitte ein Waisenkind auf, als vor einigen Jahren das einzige Waisenhaus in der Gegend schließen musste. Etliche Frauen der Gemeinde schlossen sich sogar … [ » mehr ]


Die glückliche Mama mit Baby Sasha.

09.02.2016 – Uganda
Mit kleinem Einsatz Großes erreichen (Reisebericht)

Ende Januar hielt sich ein Mitarbeiterteam von Gebende Hände zum Projektbesuch in der von uns unterstützten Schule des ZANA-Zentrums in der ugandischen Hauptstadt Kampala auf. Während dessen hatten sie auch die Gelegenheit, einige Familien von Kindern zu treffen, denen dort der kostenlose Schulbesuch ermöglicht wird. Im folgenden Bericht schildert ein Mitarbeiter ein besonders eindrückliches Erlebnis:
    Heute habe ich Fahad kennengelernt. Es ging ihm nicht gut. Gern würde ich Euch ein wenig von ihm erzählen. Er ist ein netter vierjähriger Junge und lebt hier in Kampala. Fahad ist anders als die meisten Kinder, die wir kennen. Er hat nie auch nur den kleinsten Luxus kennengelernt, der doch für die meisten von … [ » mehr ]


Heute ist Fahad selbst zum Essen zu müde.

24.01.2016 – Uganda
Liebe ist für Kinder immer noch die beste Medizin (Reisebericht)

In diesem Monat reiste ein Team von Gebende Hände zu Projektbesuchen nach Uganda. Dabei trafen sie auch mit dem Projektgründer und -leiter der „Caleb’s Homes“, Caleb Rukundo, zusammen. Dieser wurde als achtjähriger Junge selbst zusammen mit einem Bruder von seinen Eltern auf die Straße gesetzt, weil sie sich nicht mehr anders zu helfen wussten. Mit ihrer großen Kinderschar und Armut waren sie schlicht überfordert.
    Fünf lange Jahre dauerte Calebs Überlebenskampf, bis er endlich in einem Waisenhaus aufgenommen wurde. Aus dieser Zeit ist ihm am schmerzhaftesten das Gefühl des absoluten Verlassenseins in Erinnerung geblieben, der Gedanke, buchstäblich niemanden auf der Welt zu haben, der einen liebhat oder sich
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Projektleiter Caleb mit seinen Schützlingen.

07.01.2016 – Haiti
Schmerzhaftes Gestern – Erfreuliches Heute! (Projektbericht)

Der neueste Trend in den sozialen Netzwerken wie Instagram, Facebook oder Twitter ist zurzeit der sogenannte „Throwback-Thursday Post“. Dabei stellen die Nutzer dieser Netzwerke – bevorzugt an Donnerstagen – Fotos und Texte ins Internet, die mindestens drei Jahre oder älter sind und Erinnerungen an frühere Episoden ihres Lebens wachrufen. Einen solchen „Throwback“-Effekt hatte auch der Besuch einer ehemaligen Patientin, wie uns das Personal unserer Klinik ‚Hoffnung für Haiti‘ berichtete:
    Letzte Woche, in der Ferienzeit, erwähnte eine unserer Mitarbeiterinnen, dass eine ehemalige Patientin, die wir vor vielen Jahren in unserer Klinik in Cazale behandelt hatten, auf einen Sprung vorbeikommen wolle. Der Tag … [ » mehr ]


Heute ist Roseline eine fröhliche junge Frau.

09.11.2015 – Sambia
Kleine Kinder – Große Freude! (Projektbericht)

Wenn ein kleines Kind kontinuierlich zunimmt, wächst und die altersgerechten Entwicklungsstufen erreicht, so ist dies stets ein Zeichen ausgezeichneter Gesundheit und auch der richtigen Ernährung. Bei gefährdeten Babys und Kindern unter zwei Jahren in einem afrikanischen Entwicklungsland kommt dieser Umstand obendrein einem regelrechten Wunder gleich. So war es auch mit der kleinen Martha in unserem Babyhaus Moses in der sambischen Hauptstadt Lusaka (Name u. Foto zum Schutz des Kindes geändert).
    Mit ihren gerade einmal 17 Monaten ist Martha eines der lebhaftesten Kleinkinder in ihrer Gruppe. Sie hat sich dank der liebevollen Versorgung unserer Mitarbeiterinnen hervorragend … [ » mehr ]


Nicht zu bremsen – Martha mit ihrem rotweißen Fußball.

23.07.2015 – Sambia
Eine fröhliche kleine Plaudertasche! (Projektbericht)

Von unserem Projektpartner in Lusaka erhielten wir heute diesen erfreulichen Bericht aus dem Kinderheim „Bill und Bette“:
    Als die kleine Destiny (Name zum Schutz des Kindes geändert) das erste Mal über die Schwelle unserer Einrichtung für traumatisierte Kinder trat, wurde sie gleich als eines der ruhigeren Kinder eingeschätzt. Sie war sehr schüchtern und leise, und ihre Äußerungen beschränkten sich anfangs nur auf Gesten: entweder auf ein eifriges Kopfnicken für „Ja“ oder ein rigoroses Kopfschütteln für „Nein“. Die Betreuerinnen aber bemühten sich unbeirrt, das kleine Mädchen zum Sprechen zu ermuntern, da die Kinder stets mit dem Ziel aufgenommen werden, sie möglichst bald wieder dauerhaft in eine … [ » mehr ]


Die kleine Destiny ist kaum wiederzuerkennen!

26.05.2015 – Katastrophenhilfe-Projekte
Nepal: Hoffnung und Ermutigung für Erdbebenopfer (Einsatzbericht)

Heute erhielten wir einen zusammenfassenden Bericht und viele weitere Fotos aus Nepal, wo unser Einsatzleiter Derek unmittelbar nach der Erdbebenkatastrophe vom 25. April 2015 aktiv wurde, um den Bewohnern in zerstörten, von der Außenwelt abgeschnittenen Bergdörfern zu helfen. Schätzungen zufolge wurden bereits bei diesem ersten Beben etwa 8.631 Menschen getötet und 16.808 verletzt. Das zweite schwere Beben ereignete sich am 12. Mai 2015 und forderte weitere Todesopfer und Verletzte. Immer wieder gab es heftige Nachbeben. Es wird berichtet, dass schon nach der ersten Katastrophe rund 15.000 Regierungsgebäude sowie 289.000 Wohnhäuser vollständig in Trümmern lagen. In den Bergen gingen gefährliche Erdrutsche nieder – eine immense Gefahr … [ » mehr ]


Dankbare Gesichter in Lapu angesichts Nahrungsmitteln, warmer Decken und Zeltplanen.

13.05.2015 – Katastrophenhilfe-Projekte
Nepal: Schon wieder bebte die Erde – die Not wird immer größer! (Einsatzbericht)

Heute erhielten wir von unserem Einsatzleiter aus dem Erdbebengebiet in Nepal ein Lebenszeichen. Er hat das zweite Beben der Stärke 7,4 Gott sei Dank unbeschadet überstanden und kann mit den Hilfsgüterverteilungen fortfahren. Erfahren Sie, liebe Interessenten und Spender, aus seinen Notizen, wie die Lage vor Ort sich bis heute darstellt:
    08.05. – Wir sind schon den ganzen Tag unterwegs nach Swara. Die Strecke nach oben in die Berge ist lang und äußerst gefährlich. Immer wieder gibt es neue Erdstöße und zahlreiche Erdrutsche. Es ist jetzt dunkel geworden, aber unser Traktoren-Konvoi muss gleich noch einen großen Fluss durchqueren – und das in finsterer Nacht! Vor ein paar Minuten ist plötzlich eine größere … [ » mehr ]


Die Kinder sind traumatisiert und irren ziellos umher.

07.05.2015 – Katastrophenhilfe-Projekte
Nepal: Wir helfen, wo sonst niemand hinkommt (Einsatzbericht)

Knapp zwei Wochen sind vergangen, seit Nepal von dem Erdbeben mit der ungeheuerlichen Stärke 7,8 auf der Richterskala getroffen wurde. Unser auf solche Katastropheneinsätze spezialisiertes Team hat schnellstens reagiert. Den Opfern besonders in verschütteten Dörfern abseits der Hauptstadt sollte möglichst sofort geholfen werden, jetzt, wo sie unsere Hilfe am meisten brauchen. Aber wie sollte das gehen, wenn die Straßen in dem unter normalen Bedingungen schon unwegsamen Gelände immer wieder durch Erdrutsche oder Felsbrocken blockiert sind? Unser Einsatzleiter hat mit seinem Team einen Weg gefunden, die Hilfsgüter zu transportieren! Lesen Sie hier die Nachrichten, die er uns direkt aus dem betroffenen Gebiet … [ » mehr ]


Schnelle Hilfe tut not – Unser Helikopter im Einsatz

08.04.2015 – Uganda
Herzlich willkommen im neuen Zuhause! (Projektbericht)

Laut einem Bericht von Human Rights Watch werden obdachlose Kinder in allen städtischen Gebieten Ugandas Opfer von Gewalt wie körperlicher Misshandlung oder sexuellem Missbrauch. Sie werden von älteren Straßenkindern oder von obdachlosen Erwachsenen belästigt, bedroht, sexuell missbraucht, ausgebeutet und zum Drogenkonsum gezwungen. Die Täter kommen häufig straffrei davon. Aber auch Polizisten und Vertreter anderer lokaler Behörden misshandeln Straßenkinder oder sperren sie gar ein, anstatt sie zu schützen und ihnen zu helfen.
    Ein 16-jähriger Junge aus dem Distrikt Jinja, der schon seit sieben Jahren obdachlos ist und bereits in verschiedenen Städten auf der Straße gelebt hat, sagte gegenüber Human Rights
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Hier dürfen sie wieder Kinder sein.

08.04.2015 – Äthiopien
Ein Sack Getreide kann Wunder bewirken! (Einsatzbericht)

Von seinem letzten Aufenthalt in Äthiopien brachte unser Einsatzleiter Derek viele Fotos mit, die während der Hilfsgüterverteilung entstanden waren. Es sind Momentaufnahmen, die Menschen in ihrer jeweiligen Stimmung und körperlichen Verfassung zeigen. Was diese Bilder nicht transportieren können, sind die Emotionen, Geräusche und Gerüche – das Weinen und Wimmern, der Gestank von Krankheit, Fäulnis und Schmutz. Diese Atmosphäre schildert Derek in seinem folgenden Bericht:
    „Da sitzen sie nun nebeneinander vor mir auf der Wiese: Mütter und Väter erschöpft von dem Weg, den sie zum Verteilungsplatz zurückgelegt haben, die Kinder apathisch von Hunger und Krankheit. Viele sind in ihrer körperlichen Entwicklung … [ » mehr ]


Zum Schluss gibt es doch noch fröhliche Gesichter!

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