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Birma: Noch Hunderttausende warten auf Hilfe

Meldung vom 04.06.2008

Einen Monat nach dem verheerenden Tropensturm „Nargis“ vom 2. Mai sind Hunderttausende Menschen in Birma weiterhin dringend auf Hilfe von außen angewiesen. Hilfsorganisationen schätzen, dass bei der Naturkatastrophe bis zu 140.000 Menschen ums Leben gekommen sind.

Das Militärregime in Rangun hat ausländische Hilfe stark eingegrenzt. Die Katastrophenhilfe sei nach Angaben von Hilfsorganisationen bisher schätzungsweise erst zur Hälfte der rund 2,5 Millionen Betroffenen gelangt. Den internationalen Helfern wird die Arbeit für die Zyklon-Opfer durch die Militärjunta weiterhin erschwert.

Neun von zehn Hubschraubern, für deren Einsatz das Welternährungsprogramm schon vor zwei Wochen grünes Licht erhielt, stehen immer noch in Thailand in Warteposition. Die Hubschrauber würden dringend benötigt, um Nahrungsmittel zu den Dörfern im Delta zu fliegen, erklärte WFP-Sprecher Paul Risley in Bangkok. Seit fast drei Wochen liegen amerikanische Kriegsschiffe vor der Küste Birmas mit tausenden Tonnen Hilfsgütern an Bord. Kleinere Hilfsorganisationen wie Gebende Hände haben es oft leichter, Hilfsgüter direkt in die Katastrophengebiete einzuschleusen.

Die Menschen in dem Überschwemmungsgebiet des Irrawaddy-Deltas brauchten sofortige Unterstützung. Nach Angaben von Hilfsorganisationen müsse man sich zuerst darauf konzentrieren, die Hütten und Häuser wieder aufzubauen und die Reisernte zu sichern. Die Menschen lebten größtenteils vom Reis, aber ihre Aussaat sei weggespült und ihre Felder teilweise überschwemmt. Die Bauern benötigten dringend Saatgut und Rinder zum Pflügen. Etwa 280.000 Nutztiere seien bei dem Tropensturm getötet worden.

Im Irrawaddy-Delta leben auch christliche Angehörige des Volks der Karen. Im gesamten Land beläuft sich ihr Anteil auf rund 7 Millionen der 50 Millionen Bürger. Die Weltweite Evangelische Allianz (WEA) gab an, dass rund 70 Prozent der Bevölkerung Buddhisten, 8,7 Prozent Christen und 3,6 Prozent Muslime sind. Die WEA-Kommission für Religionsfreiheit hat wiederholt Kritik an den schweren Menschenrechtsverletzungen durch die Militärjunta geübt. Das „gewalttätige“ und „korrupte“ Regime verfolge und unterdrücke ethnische Minderheiten, dazu zählen besonders christlich geprägte Volksstämme.




Quelle:Gebende Hände-Redaktion; aufgrund mehrerer Berichte im Internet“