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09.04.2020 – Südsudan
Jedes Gesicht erzählt eine Geschichte (Einsatzbericht)

Den folgenden Bericht erhielten wir von unserem Einsatzleiter Derek H. nach einer Hilfsgüterlieferung an Flüchtlingsfamilien im Südsudan:
    Wieder einmal sind wir in der Region Unity State unterwegs. An drei Tagen werden wir mit Flugzeugen Überlebenshilfe zu Familien in drei verschiedene Bezirke dieser Region bringen, die vor dem Krieg und vor den Überschwemmungen vom Jahresende 2019 hierher geflüchtet sind. Schon am ersten Verteilungsort schaue ich in viele Kindergesichter, lese in ihnen. Jedes einzelne erzählt mir eine Geschichte – eine Geschichte von Schrecken, Hunger, Krankheit und Furcht. Niemals haben diese Kinder Frieden erlebt, normales Alltagsleben. Erst kam der Krieg, und dann die Überschwemmungen. … [ » mehr ]


Kinder im Südsudan sind alle traumatisiert!

20.03.2020 – Haiti
20 Jahre Kindertafel Lamanjay! (Interview)

Am 19. März 2020 feierte die Kindertafel „Lamanjay“ (kreolisch für das Speisungsprogramm) ihr 20jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass und angesichts der in dieser Zeit ausgegebenen fast 5,5 Millionen Mahlzeiten gab es ein Interview mit der Gründerin der Kindertafel, Margaret Trost (MT), an dem wir Sie, liebe Spender, gern teilhaben lassen möchten:
    Wie ist die Kindertafel damals entstanden?
MT: Als ich vor 20 Jahren von meiner ersten Haiti-Reise zurückkehrt, war ich tief betroffen von dem Hunger vieler Kinder, der mir dort überall begegnet war. Das hatte mich gepackt und ich dachte unentwegt über eine Möglichkeit nach, dem abzuhelfen. Während dieser Reise hatte ich den Ordensbruder „Vater … [ » mehr ]


Margaret Trost mit ihren Schützlingen.

17.03.2020 – Somalia
Anerkennung von höchster Stelle! (Einsatzbericht)

Im Herbst des vergangenen Jahres brachte unser Einsatzleiter Derek H. hungernden Familien in Somalia wieder Überlebenshilfe. Offiziellen Schätzungen zufolge sind unvorstellbare zwei Millionen Menschen vor Unruhen und Dürre innerhalb ihres Heimatlandes geflohen. Tausende weitere haben die Grenze nach Äthiopien überquert in der Hoffnung, dort Hilfe zu finden. In Folge von Dürre, Ernteausfällen und Flucht leiden insbesondere die Kinder an verschiedenen Krankheiten, am schlimmsten aber ist die Unterernährung.
    Derek H. berichtet:
Nach mühsamer dreistündiger Fahrt über sandige Schotterpisten erreichen wir den Verteilungsort, wo sich die Inlandsflüchtlinge schon versammelt haben. Ich sehe in müde, von … [ » mehr ]


In den Augen dieser Kinder spiegeln sich Leid und Hoffnung!

02.03.2020 – Uganda
Das ZANA-Zentrum, Oase voller Leben und Fröhlichkeit (Reisebericht)

Bei ihrer letzten Reise nach Uganda stattete eine Mitarbeiterin von Gebende Hände auch dem ZANA-Zentrum im gleichnamigen Bezirk südlich von Kampala wieder einen Besuch ab, um sich von den mit Spendenunterstützung aus Deutschland erreichten Fortschritten ein Bild zu machen. Beeindruckt von den zwischenzeitlich erreichten Erfolgen, berichtet sie Folgendes:
    Kaum sind wir auf das umzäunte Schulgelände gefahren und ausgestiegen, umgibt uns fröhliches Treiben. Es ist gerade Unterrichtspause, der kleine Kiosk am Tor ist umlagert von größeren Schulkindern, die sich dort mit kleinen, landestypischen Erfrischungen versorgen wollen. Gleich hinter den Verwaltungsräumen, unter der Veranda der Mehrzweckhalle, genießt … [ » mehr ]


Hier wird konzentriert gelernt!

28.01.2020 – Haiti
Freude und Hoffnung in unsicheren Zeiten (Projektbericht)

In unserer Klinik „Hoffnung für Haiti“ in Cazale arbeiten Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger mit Herz, Verstand und Erfindungsreichtum daran, das Leben vieler schwer unterernährter Kinder zu retten. Außerdem erhalten die Eltern die notwendige Beratung und Unterstützung, um – wo immer möglich – das Wohlergehen ihrer kleinen Schätze für die Zukunft sicherzustellen. Naturkatastrophen und die äußerst instabile politische Lage bringen alle Betroffenen stets aufs Neue an ihre Grenzen. Neue Kraft und Motivation geben ihnen die geretteten Kinder. Immer wieder erhalten wir dazu erfreuliche Berichte:
    Jean Rony wurde mit zwei Geschwistern und seiner Mama stationär bei uns aufgenommen. Er litt bereits an Durchfall, war … [ » mehr ]


Jean Rony vor der Behandlung.

14.11.2019 – Uganda
Einen Unterschied machen! Die Geschichte von den Seesternen (Dankbrief)

Den folgenden Dankbrief erhielt Gebende Hände vor kurzem von Projektleiter Caleb R. aus Uganda:
     Liebe Freunde,
     von ganzem Herzen danke ich Euch für Eure großartige Unterstützung! Die Gaben Eurer Spender haben das Leben so vieler Straßenkinder positiv verändert. Diesen Kindern, die sonst nicht wüssten, woher sie Hilfe bekommen sollten, wird dadurch vermittelt, dass sie kostbar sind und dass es Menschen gibt, die sich um sie kümmern. Danke, dass wir unseren Schützlingen mit Eurer Hilfe konkret und auf ganz praktische Weise vermitteln können, dass sie geliebt werden. Aber die Not ist sehr groß, und oft bricht es uns das Herz, dass wir nicht allen Kindern helfen können. … [ » mehr ]


Samosas (gefüllte Teigtaschen) von unserer Essensausgabe.

01.11.2019 – Sambia
Das schönste Geburtstagsgeschenk? Eine eigene Familie! (Projektbericht)

Vor einiger Zeit berichtete Gebende Hände den Spenderinnen und Spendern vom Schicksal des kleinen Josiah in unserem Babyhaus Moses in der sambischen Hauptstadt Lusaka. Inzwischen erhielten wir die erfreuliche Nachricht, dass für den Jungen schon eine Pflegefamilie gefunden wurde. Lesen Sie selbst:
    Eine Pflege- oder Adoptivfamilie für ein Kind zu finden, ist keine einfache Aufgabe. Als Josiah kurz nach seiner Geburt von seiner Mutter verlassen wurde, wendete sich sein Schicksal mit der Aufnahme ins Babyhaus Moses immerhin schon zum Besseren. Dennoch konnte niemand sagen, wie sich das erste Lebensjahr dieses winzigen, hilflosen Babys mit den großen braunen Augen gestalten würde. Unermüdlich suchten … [ » mehr ]


Josiah auf dem Arm seines neuen Papas.

24.10.2019 – Burundi
Wie alles begann (Dankbrief)

Seit nunmehr sechs Jahren arbeitet unser Projektleiter Claude N. in Bujumbura, Burundi, daran, bedürftigen Kindern in Schulen und Kommunen zu einer ordentlichen Mahlzeit am Tag zu verhelfen. Burundi gehört zu den ärmsten Ländern der Erde, und 29,3% der Kinder unter fünf Jahren sind unterernährt. Anfang des Jahres schrieb Claude an Gebende Hände:
    Liebe Freunde,
    herzliche Grüße aus Bujumbura! Das vergangene Jahr war wunderbar, aber schwierig und arbeitsreich zugleich. Wir haben fast durchgängig an der Einrichtung unserer Fertigungsanlage für Instant-Getreidebreie gearbeitet, und nun endlich ist es soweit: Seit zwei Wochen wird produziert! Mit diesem Schreiben möchte ich Euch … [ » mehr ]


Mit Porridge beginnt der Tag fröhlich ...

25.09.2019 – Äthiopien
Die blauen Netze (Einsatzbericht)

Im Mai dieses Jahres brachte unser Einsatzleiter Derek H. in Begleitung seiner Ehefrau Sandy sowie Teamleiter Monte W. wie schon so oft Hilfsgüter in eine verlassene Region Äthiopiens. Was er während des Transportes und vor Ort erlebte, war nervenaufreibend und gefährlich. Von diesem Einsatz stellte uns Derek freundlicherweise seine Tagebuchnotizen zur Verfügung. Lassen Sie, liebe Leser und Spender, sich mitnehmen auf eine hochgefährliche und nervenaufreibende Reise in eine isolierte, abgelegene Region Äthiopiens:
    Mai 2019, Dire Dawe, 6.30 Uhr: Monte, Sandy und ich klettern in das 16 Jahre alte Allrad-Vehikel. Draußen ist es schon sehr warm, zum Glück hat der Wagen … [ » mehr ]


Flüchtlingsmutter vor ihrer „Behausung“.

29.08.2019 – Syrien
Einsatzvorbereitung für Flüchtlinge – ein schwieriges Puzzle (Einsatzbericht)

2011 begann der Krieg in Syrien und zwang 6,7 Millionen Menschen zur Flucht in benachbarte Länder, später ins syrisch-jordanische Grenzgebiet. Schon 2013 baute sich unser Einsatzleiter Derek H. dort ein verlässliches Kontaktnetzwerk auf, um diesen Menschen helfen zu können. Mittlerweile haben sich die Kriegshandlungen in den äußersten Nordwesten Syriens verlagert, deshalb versuchen die Menschen jetzt, in die Türkei zu entkommen. Dort leben aber bereits 3,7 Millionen syrische Flüchtlinge. Im Hinblick auf Hilfseinsätze ist die Türkei Neuland für Derek. Er berichtet von den Vorbereitungen:
    In dem Gebiet um Idlib leben Schätzungen zufolge zwischen zwei und drei Millionen Menschen. Die Luftangriffe reißen nicht … [ » mehr ]


Jedes Kind ist vom Krieg gezeichnet!

03.07.2019 – Syrien
Das Mädchen mit dem T-Shirt (Reisebericht)

Anfang Mai führte unser Einsatzleiter Derek H. wieder einen Hilfstransport für syrische Flüchtlinge an die Grenze Jordaniens. Ausnahmsweise begleitete ihn seine Frau, die sehr anrührende Begegnungen mit den Geflüchteten hatte. Ihre Eindrücke und Gedanken hielt sie anschließend im folgenden Bericht fest:
    „Dir wurde dieses Leben geschenkt, weil Du stark genug bist, es zu leben.“ – Auf dem T-Shirt eines kleinen Flüchtlings-Mädchens prangt dieser Ausspruch, und die Ironie der Worte trifft mich wie ein Schlag ins Gesicht! Ist die Kleine wirklich stark genug? Stark genug wofür? Warum wurde gerade ihr „dieses Leben“ geschenkt? Was ist das für ein „Leben“, das ihr „geschenkt“ … [ » mehr ]


... weil Du stark genug bist, zu leben!

26.06.2019 – Haiti
Leben retten ist unsere Mission! (Dankbrief)

Den folgenden dankbaren Brief erhielten wir von einer Mitarbeiterin unserer Klinik „Hoffnung für Haiti“ in Cazale, einem Gebirgsdorf etwa 70 km von der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince entfernt:
    Liebe Freunde von Gebende Hände,
wir sind von Herzen froh über Eure kostbare Unterstützung, dank derer wir so vielen Kindern und Erwachsenen in unserer Klinik helfen können. Und nun bekommen wir auch noch eine Solaranlage für unsere Stromversorgung! Das ist fast zu schön, um wahr zu sein. Natürlich erleben wir immer wieder auch Trauriges im Klinikalltag, wir können nicht alle kleinen Patienten retten, die zu uns gebracht werden. Umso mehr freut es uns, dass wir Euch an der Erfolgsgeschichte der kleinen … [ » mehr ]


Merline geht es wieder gut!

07.06.2019 – Kenia
Freude und Erleichterung bei den Dürreopfern in Baringo! (Projektbericht)

Unsere Einsatzleiter Paul und Ruth Maina sind im Bezirk Baringo im Westen Kenias gern gesehene Leute, da ihnen das Wohl ihrer Mitmenschen sehr am Herzen liegt. Dort und auch in benachbarten Regionen haben sie schon in der Vergangenheit mit Hilfe von Gebende Hände sehr wirkungsvoll Krisensituationen bekämpft und bei Überschwemmungen und Dürren der Not der Betroffenen schnell und effektiv abgeholfen. So wird es auch in der aktuellen Situation wieder sein, daran besteht kein Zweifel!
    Als Paul und Ruth den Verantwortlichen der verschiedenen betroffenen Dörfer die gute Nachricht überbringen, dass mit Hilfe der großzügigen Spenden aus Deutschland nun die Beschaffung und Verteilung der … [ » mehr ]


Die Bewohner von Baringo mit neuen Setzlingen!

17.05.2019 – Äthiopien
Hochwillkommene Hilfe im harten Überlebenskampf! (Einsatzbericht)

Wieder einmal ist es unserem Projektleiter Derek H. gelungen, Menschen zu helfen, die völlig schuldlos buchstäblich vor dem Nichts standen. 1.100 in Äthiopien vor Unruhen und Dürre geflüchtete Familien konnte er mit Grundnahrungsmitteln versorgen. Die verzweifelten Menschen können erst einmal aufatmen, denn damit ist in den kommenden Wochen die akute Gefahr gebannt, des Hungers zu sterben. Jede Familie erhielt ein Paket mit Getreide, Bohnen und Speiseöl. Augen voller Trauer und hart gezeichnete Gesichter voller Kummer sagten den Überbringern: Danke, dass Ihr uns nicht vergessen habt! [ » mehr ]


Lange Schlangen in sengender Sonne!

20.03.2019 – Uganda
Aus dunkler Verlassenheit in eine helle Zukunft! (Projektbericht)

In der „Hope-Familie“ unseres Projektpartners in Kasana, Uganda, werden verlassen aufgefundene Babys und Kleinkinder aufgenommen und versorgt. ‚Hope‘ ist das englische Wort für ‚Hoffnung‘ und steht in diesem Projekt für das Ziel, die aufgenommenen Kinder möglichst schnell wieder in ihre biologischen Familien oder in den Kreis der Verwandten zurückführen zu können. Erfüllt sich diese Hoffnung nicht, dürfen die Kleinen natürlich in der „Hope-Familie“ bleiben, bis bestenfalls eine geeignete Adoptivfamilie gefunden ist.
    Der kleine Mukisa* erlitt genau dieses Schicksal: er wurde bei einem Krankenhaus etwa eine Autostunde von der Stadt Kasana von seiner Mutter verlassen. Seine Situation schien … [ » mehr ]


Mukisa ist wieder im Schoß der Familie.

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Route Cork -> Killarny | Irland