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05.05.2021 – Philippinen
Bryans wundersame Lunch-Box (Projektbericht)

Die wundersame Mittagessen-Box mit dem froschgrünen Deckel ist ein sehr wichtiger Gegenstand in Bryan Artiagas Leben. Der Kleine ist 5 Jahre alt und das fünfte Kind unter sechs Zwillingen. Da er an unserem Speisungsprogramm auf den Philippinen teilnehmen darf, ist seine Lunch-Box eine Art Schatzkiste für ihn, denn darin werden ihm die täglichen warmen und köstlichen Mahlzeiten serviert.
    Die Box ist wie ein kleines Wunder oder Füllhorn, denn sie motiviert den zarten Jungen dazu, immer mehr zu essen. Unser Speisungsprogramm versorgt 10.000 Slumkinder wie Bryan an 100 Tagen im Jahr mit einer warmen Mahlzeit, um die überall grassierende Unterernährung besonders in Zeiten der Pandemie zu bekämpfen. … [ » mehr ]


Immer dabei – Bryans grüne Lunch-Box!

21.04.2021 – Mexiko
Nach dem Feuer II – Lernen und Leben gehen weiter! (Projektbericht)

Während fieberhaft Pläne zum Aufbau unseres abgebrannten Kinderheims in Mexiko erstellt werden, werden die Kinder derzeit weiter versorgt. Hier ein Lagebericht:
    In der Zwischenzeit ist die Brandstelle von allem Schutt befreit worden. Nun werden die Pläne zum Wiederaufbau erstellt. Doch der ist natürlich sehr komplex und wird lange dauern. Für den Bau des neuen Kinderheims wird nach vorsichtigen Schätzungen ein Zeitraum von 18 Monaten bis 2 Jahren anberaumt. Doch das hindert uns nicht daran, mit jedem einzelnen Kind weiterzuarbeiten und es zu versorgen. [ » mehr ]


Das Lernen geht weiter, Corona-konform!

31.03.2021 – Haiti
Unsere Kindertafel – Einen Schutzort mitten in der Anarchie

Seit Wochen sind Unruhen in Haiti. Doch jetzt scheint der Staat endgültig kollabiert zu sein. Ein wütender Mob hat sich ganzer Städte bemächtigt, es herrscht quasi Anarchie. Für unser Kinder in unseren Einrichtungen ein traumatisierender Zustand. Folgender alarmierende Brief erreichte uns von unserer Kindertafel Lamanjay:
    Wir Ihr sicher schon in den Nachrichten gelesen habt, ist Haiti im Ausnahmezustand. Unmut über die Rücktrittsweigerung des Präsidenten Jovenel Moise, der seine Amtszeit von fünf Jahren eigentlich beendet hat und die wirtschaftliche, humanitäre und sicherheitspolitische Krise haben landesweit Proteste und Unruhen ausgelöst.
    Banden, denen sich sogar Polizisten … [ » mehr ]


Eine Familie von vier bei unserer Kindertafel!

30.03.2021 – Äthiopien
Mit Lebensmitteln und Zeltplanen ans Ende der Welt (Einsatzbericht)

Zwei Hilfsgüter-Transporte nach Äthiopien hat unser Einsatzleiter Derek H. in diesem Jahr schon koordiniert. Wenn unser Einsatzteam in die Wüste in Äthiopien zu den dort verstreuten Flüchtlingen kommt, dann fragt sich jeder immer nur wieder diese eine Frage: Wie können Menschen hier überhaupt überleben? Manche haben sich aus ein paar Ästen einen dürftigen Unterstand zusammengestellt, der doch keinen Schatten bietet. Es gibt kilometerweit nur Staub und Sonne, kein einziger grüner Strauch mehr zu sehen. Als unsere LKWs zum Halten kommen, wird sehr schnell deutlich, wie unglaublich dringlich unsere Hilfsgüter hier gebraucht werden.
    Als unsere Mitarbeiter die blauen, robusten Zeltplanen Stück für Stück von der
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Nahrungsmittel für Mutter und Kind!

09.03.2021 – Somalia
Selbst Corona kann unsere Hilfsgüterlieferungen nicht aufhalten! (Einsatzbericht)

Unser Einsatzleiter Derek H. hat in den Zeiten der Pandemie so viele Einsätze zu koordinieren wie selten. In den kurzen Pausen zwischen seiner harten Arbeit schafft er es immer wieder, mit uns zu telefonieren oder ein paar Zeilen zu schreiben. Hier seine Neuigkeiten:
    In Somalia herrscht schon seit langem eine schreckliche Dürre. Die Somalier sind ein Nomadenvolk und ihre Einnahmequelle ist das Vieh. Doch die Tiere verenden derzeit, weil es einfach kein Wasser mehr gibt. Schon mehrere Regenzeiten hintereinander sind ausgefallen. Drei Millionen Menschen (20 % der Gesamtbevölkerung) schlittern in eine ernste Nahrungsmittelknappheit. [ » mehr ]


Wir bringen Lebensmittel und Wasser.

01.03.2021 – Uganda
Mit Kreativität Schutzmasken für Schulkinder herstellen (Dankbrief)

Als in Afrika die ersten Lockdowns verhängt wurden, wurde schnell deutlich, dass Uganda einen besonders stringenten Kurs bei den Maßnahmen zur Eindämmung der Infektion einschlug. Radikal machte das Land die Grenzen dicht, schloss Schulen und Geschäfte. Das Land fror in wenigen Tagen ein. Für die meisten Ugander, die sich ihren Lebensunterhalt mit Tagesjobs wie Straßenverkauf von Kleinwaren, Taxifahren oder sonstigen Kleinarbeiten verdienen, bedeutete das einen hundertprozentigen Ausfall der Einnahmen. Das bekamen dann besonders die Kinder zu spüren, für die keine Lebensmittel mehr gekauft werden konnten.
    Und am äußersten Rande dieser Gesellschaft stehen die Straßenkinder. Diese wurde auch vor Corona schon oft
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Der Mangel an Schutzmasken treibt die Menschen zu verzweifelten Maßnahmen!

22.02.2021 – Mexiko
Nach dem Feuer – Versorgung kommt auf kreativen Wegen! (Projektbericht)

Kleine hoffnungsvolle Signale kommen aus unserem Projekt aus Mexiko. Die Mitarbeiter des Kinderheims Emmanuel schreiben uns, welche kreativen Wege sie derzeit finden, um die Kinder trotz des abgebrannten Hauses mit allem Wichtigen zu versorgen. Hier ihr Bericht:
    Wir wissen, dass unser Kinderheim viel mehr ist als nur ein Gebäude. Zwischen der Zerstörung unseres Hauses auf dem Hügel und den einschränkenden Maßnahmen während der Pandemie haben wir gelernt, wie wichtig unser Zusammenhalt ist und unser Glaube an Gott, der uns dazu verhilft, die Kinder von Juarez liebevoll zu versorgen.
    Wir haben neue, kreative Wege gefunden, um den Kindern trotz des Platzmangels wieder … [ » mehr ]


Kinder erhalten bereits wieder ihre Schulmahlzeit, Corona-gerecht!

03.02.2021 – Haiti
Titys Wettlauf mit dem Tod! (Projektbericht)

Unsere Hungerklinik in Haiti verzeichnet jede Woche berührende Rettungsgeschichten. Hier ist der Bericht über Tity, einem kleinen Jungen, der ohne die Hilfe unserer Klinik wohl nicht überlebt hätte:
    Tity ist ein 19 Monate alter Junge, der mit hungerbedingten Ödemen (Wasseransammlungen im Gewebe) am ganzen Körper, hohem Fieber, Atemnot und sehr niedrigem Sauerstoffgehalt im Blut in unsere Klinik kam. Bei der ersten Untersuchung stellte sich heraus, dass er unter Anämie und Malaria litt.
    Er benötigte dringend eine Bluttransfusion. Wir erklärten der Mutter, dass Tity dringend mit einem Krankenwagen zu einem großen Krankenhaus transportiert werden müsse, um dort eine … [ » mehr ]


Tity vorher.

18.01.2021 – Sambia
Frederick bekommt eine neue Familie! (Projektbericht)

Kurz vor dem Weihnachtsfest des letzten Jahres erhielten wir aus unserem Babyhaus Moses in der sambischen Hauptstadt Lusaka den folgenden wunderbaren Bericht über die erfolgreiche Vermittlung eines verlassenen Babys:
    Der kleine Frederick (Name geändert) wurde im April 2020 zu uns gebracht. Seine Mutter hatte ihr Baby bei einer katholischen Kirchengemeinde in Lusaka ausgesetzt. Sie nahm an, dass sich auf dem Gelände dieser Gemeinde auch ein Waisenhaus befinde. Deshalb hatte sie beschlossen, ihr Kind zu verlassen, weil sie alleinstehend, arbeitslos und ohne festen Wohnsitz war. Nach einiger Zeit gelang es der Polizei, die Mutter des Babys wieder ausfindig zu machen. Die Frau bestand aber darauf, ihr Kind zur … [ » mehr ]


Bereit zur Übergabe: Die Adoptiveltern und Frederick.

14.12.2020 – Uganda
Jetzt erst recht – wir machen weiter! (Projektbericht)

Zum Stand der Dinge in der Corona-Krise erhielt Gebende Hände aus dem ZANA-Zentrum in Kampala den folgenden Bericht:
    Seit neun Monaten sind nun wegen der Pandemie die Schulen im Land geschlossen. Alle Kinder unseres Zentrums sind nach wie vor bei ihren Eltern oder Verwandten zu Hause. Auch dort haben wir sie unermüdlich weiter mit Lebensmitteln unterstützt, da die meisten aus den Slumgebieten rund um unseren Stadtbezirk und den Vororten von Kampala kommen. Allerdings reicht das, was wir ihnen vom Zentrum aus geben können, meist gar nicht aus für alle großen und kleinen Bewohner einer Hütte.
    Bei unseren Verteilaktionen stellten wir fest, dass viele unserer Kinder wieder krank … [ » mehr ]


Schulkinder vom ZANA-Zentrum erhalten Lebensmittel zu Hause.

30.11.2020 – Südsudan
Immer wieder Hoffnung bringen! (Einsatzbericht)

Insgesamt fünf Hilfsgüterverteilungen für geflüchtete Familien im Südsudan organisierte Einsatzleiter Derek H. mit seinem Team in diesem fast verstrichenen Jahr 2020. Jeder einzelne Einsatz war aufwändig in der Vorbereitung und hoch riskant in der Durchführung. Mit Flugzeugen, Lastwagen, Booten, Kanus und zum Schluss noch zu Fuß wurde die kostbare Überlebenshilfe an ihren Bestimmungsort gebracht.
    In diesem Jahr waren es verschiedene Dörfer in Unity State im Norden des Südsudan. Wenn das Einsatzteam um Derek dann am jeweiligen Verteilungsort ankommt und die hoffnungsvoll aufleuchtenden Gesichter der Menschen dort sieht, ist fast schon jede Anstrengung vergessen. [ » mehr ]


Die Hilfsgüter sind angekommen!

30.10.2020 – Sambia
Neue Energie zum Spielen und Lernen! (Projektbericht)

Im Kinderhaus ZION am südlichen Rand der Hauptstadt Lusaka geht es lebhaft zu. In diesem wunderbaren Projekt werden sambische Mädchen und Jungen im Alter von fünf Monaten bis 17 Jahren aufgenommen. Die Gründe für ihre Aufnahme reichen von extremer Armut über Unterernährung und Aussetzung bis hin zu sexuellem Missbrauch. Darüber hinaus hat Projektleiterin Shani B. nach vierjährigem „Behördenkrieg“ die Erlaubnis bekommen, in ihrem Kinderhaus auch Babys und Kleinkinder von inhaftierten Frauen aufzunehmen. [ » mehr ]


Wo Kinder wieder spielen können!

30.09.2020 – Burundi
Stark für den Tag – stark für das Leben! (Projektbericht)

Das Speisungsprogramm, dass Gebende Hände Projektpartner Claude N. in Burundi ins Leben gerufen hat, wirkt wahre Wunder! Eigentlich hatten Claude und sein Team ursprünglich die Idee, Kindern aus mittellosen Familien in seinem Land mit Schulbildung einen guten Start in die Zukunft zu verschaffen. Kurz nach Eröffnung der ersten Grundschule sah er sich allerdings neuen Herausforderungen gegenüber. In seinem Bericht schildert er, wie er dafür dank der Hilfe von Gebende Hände eine Lösung fand:
    2018 öffnete in der Provinz Bubanza unsere erste Grundschule ‚Kwizera Academy‘ ihre Tore für die Dorfkinder dort. Wir waren optimistisch, dass eine gute Schule mit qualifiziertem Lehrpersonal und entsprechendem … [ » mehr ]


Gute Ernährung – gesunde Kinder voller Dynamik!

11.09.2020 – Syrien
Manchmal gibt es keine Worte mehr… (Einsatzbericht)

Der letzte Einsatz unseres Projektleiter Derek H. in einer türkischen Stadt an der syrischen Grenze war besonders. Besonders deshalb, weil die Begegnungen dort besonders herausfordernd waren, besonders schwer zu verarbeiten, besonders schwer in Worte zu fassen: Begegnungen mit syrischen Kindern, die bei den kriegerischen Auseinandersetzungen verwundet, verstümmelt oder entstellt worden waren. Derek schreibt:
    Seit über 25 Jahren begegne ich bei meiner Arbeit den Verwüstungen, Traumata und Tragödien, die Naturkatastrophen wie Erdbeben, Tsunamis, Dürre und Überschwemmungen hinterlassen, die aber genauso auch durch Kriege verursacht werden. Das hat mich zwar abgehärtet, aber es gibt viele Erfahrungen und … [ » mehr ]


Ein Blick in traurige Augen...

18.08.2020 – Syrien
Die verlorenen Kinder des Krieges (Einsatzbericht)

Bei einem seiner Einsätze an der syrisch-türkischen Grenze zur Versorgung syrischer Flüchtlinge wurde Gebende Hände-Projektleiter Derek H. von seiner Frau Sandra begleitet. Im nachfolgenden Bericht schildert sie das bei dieser schwierigen Mission Erlebte aus ihrer Sicht:
    Die Türkei: antike Geschichte, biblische Orte, farbenfrohe Stoffe, Kebab, Baklava und Meze - orientalische Pracht. Das sind die Bilder, die uns in den Sinn kommen, wenn wir an die Türkei denken. Das ist berechtigt, dieses Land hat von all dem etwas – aber dahinter verbirgt sich auch unbeschreibliches Leid: Der unsägliche Schmerz in den Herzen, Gedanken und Körpern von unzähligen syrischen Kindern! Von Kindern, die vor Bomben, Feuergefechten … [ » mehr ]


Dieses Mädchen war zwölf, als es sein Bein verlor, das andere wurde stark verkrüppelt.

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