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Die kleine Francine ist so winzig und mager, dass man ihr Alter schwer schätzen kann. Sie ist zwei Jahre jung.

Als ihre Mutter Francine vor kurzem in unsere Klinik für unterernährte Kinder trug, war die Kleine von anhaltendem Durchfall dehydriert und von einem dreiwöchigen Fieber gefährlich geschwächt.

Da wog Francine gerade einmal 6 Kilogramm – so viel wie ein Säugling nach vier Monaten. Jetzt beginnt in unserer Hungerklinik der Kampf um ihr Überleben. Werden wir ihn gewinnen?
 Haiti

Bonn, den 20.01.2022

Liebe Freundin, lieber Freund von Gebende Hände,

Kürzlich bekamen wir einen bebilderten Bericht aus unserer Hungerklinik in Cazale, Haiti. Und obwohl wir die Klinik schon so lange betreiben, brechen mir die Bilder der kleinen, hungerkranken „Neuzugänge“ immer wieder das Herz.

Sehen Sie sich nur die kleine Francine (Name zum Schutz des Kindes geändert) an. Der Hunger hat sie so entstellt, dass man ihr Alter schwer schätzen kann. Sie ist zwei Jahre jung und so abgemagert, dass man jede Rippe sieht. Als ihre Mutter Francine vor kurzem in unsere Klinik trug, war die Kleine von anhaltendem Durchfall dehydriert und von einem dreiwöchigen Fieber gefährlich geschwächt. Da wog Francine gerade einmal 6 Kilogramm – so viel wie ein Säugling nach vier Monaten. Ohne Hilfe hätte die kleine Francine nicht mehr lange überlebt!

Mangelernährung ist im armen, immer wieder von Hurrikanen und Erdbeben heimgesuchten Haiti so etwas wie eine Dauerkatastrophe. Dass Kinder in einem solch dramatischen Zustand in unsere Klinik kommen, ist für unsere beherzten Pflegerinnen trauriger Alltag! Dafür können die vielen armen Familien des Landes nichts, und erst recht nicht ihre Kinder:

Wir müssen den hungerkranken Jungen und Mädchen Haitis weiter helfen!

Das tun wir seit mittlerweile 20 Jahren und haben so unzählige Jungen und Mädchen vor dem sicheren Tod gerettet. Dabei kämpfen wir immer mit demselben Problem: Die Klinik, ihre Ausstattung und die unbedingt notwendigen Dinge wie Therapienahrung und Medikamente kosten sehr viel Geld!

Ich bin sehr stolz auf unser Klinik-Team, das auch unter widrigsten Umständen für die Jungen und Mädchen da ist! Einmal verursachte ein Hurrikan eine Überflutung, welche die kleinen Patienten bedrohte – unsere tapferen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewahrten einen kühlen Kopf und brachten alle rechtzeitig in Sicherheit. Und jetzt gerade unternehmen sie immer wieder Versorgungsfahrten in die Hauptstadt, obwohl dort gefährliche Banden ganze Stadtteile unsicher machen.

All das braucht viel Mut und viel Liebe. Beides findet man in unserer Klinik reichlich. Aber auch bei Ihnen, wie ich weiß, daher bitte ich Sie heute einmal mehr:

Unterstützen Sie unsere Klinik für hungerkranke Jungen und Mädchen in Haiti. Mit Ihrer Spende können wir Medikamente und Therapienahrung wie die bewährte Erdnusspaste Plumpy Nut, auf Haiti als „Medika Mamba“ bekannt, anschaffen. Sie helfen so, Kinderleben zu retten, ganz konkret und unbürokratisch!

Das Jahr 2022 hat gerade erst begonnen und ich freue mich, wenn Sie auch dieses Jahr dazu beitragen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen und überall dort zu helfen, wo Hilfe dringend gebraucht wird.

Mit hoffnungsvollen und dankbaren Grüßen
Ihr

Prof. Dr. theol. Thomas Schirrmacher
Gründer von Gebende Hände

PS: Bitte schließen Sie unsere hungerkranken Schützlinge in Ihre Gebete ein. Sie brauchen jede erdenkliche Hilfe. Vielen Dank!