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Wie hilft Gebende Hände?

Speisungszentren

 
Gebende Hände hat in Äthiopien zwei Speisungs-Zentren aufgebaut, die von unserem Projektleiter und seinen Mitarbeitern persönlich betreut werden. Ungefähr alle drei Monate werden diese Zentren mit neuen Nahrungsmitteln ausgestattet. Dort werden die mittellosen, hungernden Dorfbewohner mit dem Lebensnotwendigen versorgt. Die Zentren befinden sich in besonders dürren Gegenden, in denen jedes Jahr große Hungersnöte herrschen.



Hilfsgüterlieferungen

 

Darüber hinaus führt das Team auch regelmäßig Hilfseinsätze in anderen vom Hunger betroffenen Regionen des Landes durch, z. B. in den Bezirken Angacha, Alaba, Gibe und Siraro.

Im Rahmen dieser Notspeisungsprogramme wird für die unterernährten Kinder eine spezielle Aufbaunahrung verteilt, mit der sie schnell wieder zu Kräften kommen.

Besonders in der Dürre und darauffolgenden Hungersnot 2011 war Gebende Hände mit Hilfsgüterlieferungen im Süden Äthiopiens im Einsatz. Viele Menschen konnten dort vor dem Hungertod bewahrt werden. Auch bei der Dürrekrise 2016 ist Gebende Hände ganz aktuell mit vielen Hilfsgüterlieferungen vor Ort aktiv.

Unser Projektleiter berichtet, dass man sich in Äthiopien – anders als in umliegenden Ländern – relativ sicher fühlt. Andererseits ist jeder Hilfseinsatz emotional sehr schwer: zum einen, weil es herzzerreißend ist, unzählige Kinder zu sehen, die krank vor Hunger sind, zum anderen, weil die Menge der hilfsbedürftigen Menschen immer größer ist als die zur Verfügung stehenden Hilfsgüter.


Waisenheim „Sebeta“

 
Außerdem hat Gebende Hände mit Hilfe eines afrikanischen Projektpartners 40 km entfernt von Addis Abeba ein Waisenheim erbaut, es heißt Sebeta und ist speziell für Mädchen bestimmt.

Der Bau wurde trotz vieler bürokratischer Schwierigkeiten seitens der äthiopischen Behörden 2009 fertig gestellt. Das Waisenheim ist konzipiert für 60 Kinder. Derzeit sind um die 25 Mädchen dort untergekommen.


 
Im Waisenheim erhalten die kleineren Mädchen Schulunterricht. Sogar ein Computer-Kurs wurde eingerichtet. Die älteren Mädchen werden tagtäglich zu einer höheren Schule gefahren. Neue Möbel sorgen für eine gemütliche Atmosphäre und schenken den Kleinen Geborgenheit.

Es gibt auch ein Landwirtschaftsprojekt. Den Kindern wird auf einem Stück Land beigebracht, wie sie Früchte, Mais und Gemüse anbauen können.

Wir hoffen, dass bald mehr Personal angestellt und das Nahrungsmittelbudget aufgestockt werden kann, denn viele weitere Waisenkinder möchten dort aufgenommen werden.

Straßenkinderarbeit

Außerdem besuchen unsere Projektleiter in regelmäßigen Abständen Straßenkinder in Addis Abeba sowie Schutzhäuser für misshandelte Mädchen. Sie unterstützen die dortige Arbeit mit Beratung und geben den Kindern psychologischen Rückhalt.