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Wie hilft Gebende Hände?

 
Kinder auf Haiti haben nur einen Wunsch: So lange am Leben zu bleiben, bis sie erwachsen sind. Knapp 50 % aller Kinder auf Haiti sterben aufgrund von Unterernährung und fehlender medizinischer Versorgung, bevor sie das fünfzehnte Lebensjahr erreicht haben. Auf jeden Arzt kommen zehn- bis fünfzehntausend Patienten.

Das verheerende Erdbeben im Januar 2010 hat das bestehende Elend auf Haiti vervielfacht. Viele Kinder sind von der Katastrophe betroffen. Tausende wurden über Nacht zu Waisen. Es gibt keinerlei funktionierende Gesundheitsversorgung. Viele Schulen und andere öffentliche Einrichtungen wurden zerstört. Die Kinder sind völlig auf sich gestellt, irren umher und werden so oft Opfer von Kindesraub.

Daher haben wir von Gebende Hände es uns auch zur Aufgabe gemacht, gerade bei den Kindern mit unseren Hilfsprojekten anzusetzen.

Kindertafel „Lamanjay“



 

Immer noch leben in Haiti zahlreiche Menschen in Zelten. Diese Situation, dass Menschen seit dem Erdbeben in Notunterkünften hausen, verändert sich nur sehr langsam. Besonders wenn Unwetter Haiti heimsuchen, versinken die Zeltdörfer im Wasser und Schlamm. Dann kommen die Kinder erst recht zur Kindertafel „Lamanjay“. Unser Projekt in Haiti ist eine Zufluchtsstätte inmitten von Chaos. Täglich stehen bis zu 1.200 Kinder hier geduldig um eine warme Mahlzeit an. Viele Köche und Köchinnen bereiten große Mengen an Essen zu. Jedes Kind erhält einen Teller frisches Gemüse, Reis, Bohnen und manchmal auch Fleisch oder Fisch.

Nach dem Essen wird noch gemeinsam gespielt und gesungen. „Lamanjay“ (so heißt „Essensausgabe“ in der Landessprache Kreolisch) versorgt die Kinder nicht nur mit Nahrung, sondern bietet ihnen Halt und Zuwendung in ihrem leeren Tagesablauf.

Zudem werden während der Sommerferien Workshops für die Kinder angeboten. Die meisten der Kleinen haben keinerlei Chancen auf Freizeitaktivitäten. Auch Spielzeug ist in den Zeltstädten rar. In dem Ferienlager dürfen die Kinder sieben Wochen lang nach Herzenslust basteln, nähen, sticken, malen, auch Englisch- und Computerkenntnisse werden weitergegeben. Das Workshop-Angebot der Kindertafel im Sommer stellt für die meisten Kinder aus den Zeltlagern der Höhepunkt des Jahres dar. Dabei macht die Küche von „Lamanjay“ keine Ferien. Auch während dieser Zeit erhalten die kleinen, begeisterten Teilnehmer jeden Tag eine warme Mahlzeit.

Klinik und Speisungsprogramm

 

In unserer Klinik in Cazale nehmen der behandelnde Arzt und die Krankenschwester nicht nur die nötigen Untersuchungen vor, sondern geben auch die verordneten Medikamente kostenlos aus. Das Spektrum der ärztlichen Versorgung reicht von der Geburtshilfe bis hin zu Schnitt- und Platzwunden, Verbrennungen und vielem mehr.

Früher kamen etwa 50 Menschen pro Tag in die Klinik, seit dem Erdbeben jedoch sind es rund 225 Patienten täglich. Dabei handelt es sich sowohl um die Bewohner der umliegenden Dörfer als auch um tausende Haitianer aus Port-au-Prince, die alles verloren haben.

In der Klinik gibt es eine Kinderrettungsstation. Immer wieder bringen verzweifelte Mütter ihre schon lebensbedrohlich unterernährten Kinder in die Klinik. Leider ist der Zustand der Kleinen oft schon so schlecht, dass auch auf der Kinderrettungsstation um das Leben der Kinder gekämpft werden muss. Sie erhalten dort sofort intravenöse Ernährung und Medikamente, falls Infektionen vorliegen. Viele Kinder leiden unter Kwashiorkor, einer Krankheit, die aus Unterernährung hervorgeht. Die Symptome sind aufgetriebene Bäuche, rötlich gefärbtes Haar und Apathie. In unserer Einrichtung erhalten die Betroffenen sofort Aufbaunahrung.   

Damit die Kinder, die gerettet und aufgepäppelt wurden, in ihren alten Lebensumständen nicht wieder in Unterernährung zurückfallen, gibt es in der Klinik ein ambulantes Speisungsprogramm, das sich an sehr bedürftige Familien richtet.

Ferner unterhält die Klinik eine sehr gut funktionierende Notfall-Ambulanz und bietet auch werdenden Müttern die Möglichkeit der Schwangerschaftsvorsorge. Außerdem kümmert sich das Personal der Klinik um chronisch Erkrankte wie Tuberkulose- und HIV-Patienten. Zudem bieten die Mitarbeiter Hygiene- und Ernährungsberatung an. Vereinzelt werden auch Schulstipendien an mittellose Kinder vergeben.

Häuser-Neubau

Nach dem verheerenden Erdbeben 2010 ging es besonders darum, den Menschen zu helfen, wieder ein Dach über den Kopf zu bekommen. Wir haben eine Betonstein-Herstellungsmaschine finanziert und damit etlichen Notleidenden eine Anstellung ermöglicht.

Die Betonstein-Maschine hat sich als großer Segen für die Menschen in Haiti erwiesen! Die hydraulisch betriebene Maschine hat eine Kapazität von maximal 2.800 kleinen oder 2.160 großen Betonsteinen pro Tag. Die tatsächliche Produktionsmenge liegt bei etwa 2.000 bzw. 1.600 hydraulisch verdichteten Rüttelbeton-Steinen täglich. Diese sind wesentlich widerstandsfähiger und damit auch langlebiger als die üblicherweise auf Haiti im Häuserbau verwendeten Steine.

Mit diesen Steinen konnten die Mitarbeiter und Helfer viele erdbebensichere Häuser für bedürftige Familien bauen.




Route Cork -> Killarny | Irland