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Haiti: Aufruhr gegen die Blauhelm-Soldaten weitet sich aus

 
Meldung vom 19.11.2010

Die gewalttätigen Demonstrationen gegen die UN in Haiti spitzen sich zu. In der Hauptstadt Port-au-Prince gingen mehrere Hundert Demonstranten auf Soldaten der UN-Truppen los und bewarfen sie mit Steinen. Lautstark forderten sie: „Raus mit Minustah!“ Das ist der Name der UN-Mission in dem Karibik-Staat. Außerdem bauten sie Straßenbarrieren und zündeten sie an. Die Polizei setzte weiterhin Tränengas ein.

Die Proteste dauern nun schon mehr als vier Tage an. Bisher sind etwa 1.100 Menschen an der Cholera gestorben. Die Demonstranten beschuldigen die UN-Soldaten, die Cholera eingeschleppt zu haben. Die UN, deren Friedenstruppen nach dem verheerenden Erdbeben vom Anfang des Jahres die Sicherheit in dem Land herstellen sollte, betreiten die Vorwürfe. Sie unterstellen, dass die Proteste nur wenige Tage vor den Präsidentenwahlen am 28. November von politischen Kräften angezettelt wurden.

Aktueller Stand: Die Cholera konnte noch nicht eingedämmt werden. Derzeit (24.11.2010) ist die Rede von 2.000 Toten und über 60.000 Infizierten.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „ARD“, ard.de

Schlagwörter: Haiti, Unruhen, Gewalt, Straßenkämpfe, UN-Friedenssoldaten, Tränengas, Blauhelm-Soldaten, Cholera, Epidemie, Krankheitswelle, Seuche, UN, Port-au-Prince, Wahlen, Minustah