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Südsudan: Kriegsverbrechen! – Star George Clooney schlägt Alarm

 
Meldung vom 31.05.2011

In der Grenzregion zwischen Nord- und Südsudan werden Verbrechen gegen die Menschenrechte begangen. Das dokumentieren die aktuellsten Satellitenübertragungen. Die von dem amerikanischen Schauspieler George Clooney ins Leben gerufene Satellitenüberwachungs-Kampagne bewährt sich. Clooney schlägt nun Alarm.

Am 9. Juli 2011 wird sich der Südsudan vom islamischen Nordsudan und dessen erbitterten Diktatoren Omar al-Baschir unabhängig erklären. Doch die Zugehörigkeit der Grenzstadt Abyei ist nach wie vor noch heftig umstritten. Nordsudanesische Truppen sind in die Stadt einmarschiert, rund 200 Menschen kamen dabei ums Leben, 20.000 ergriffen die Flucht.

Nun macht George Clooney auf die Notstände aufmerksam: er stellt mittels der Satellitenaufnahmen „schwere Verstösse“ fest. Vor wenigen Monaten gründete er ein Satellitenüberwachungsprogramm, das Kriegsverbrechen anzeigen soll. Zudem engagiert sich der Hollywoodstar seit mehr als fünf Jahren unermüdlich für die Menschenrechte im Sudan, sowohl in Darfur wie auch im Süden des Landes. Clooney selbst besuchte die Krisengebiete mehrfach.

Beim jüngsten Angriff des Nordens seien Verstöße gegen die Genfer Konvention festgestellt worden. Einige davon fielen in den Bereich Menschenrechtsverbrechen, stellte Clooney fest. „Wir wollen zu den Bemühungen beitragen, einen Krieg zwischen dem Süden und dem Norden des Sudan zu verhindern“, sagte John Prendergast, ein Mitarbeiter Clooneys bei „Not On Our Watch“ („Nicht unter unseren Augen“).

Sollte es dennoch geschehen, so Prendergast, wolle man einen Beitrag dazu leisten, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Clooney selbst nannte die derzeitigen Vorgänge im Sudan staatlich gelenkte Vertreibungen und „ethnische Säuberungen“ durch die Regierung des Nordens. Und er fügte hinzu: „Wir haben unwiderlegbare Beweise dafür, dass Khartums Regime Kriegsverbrechen in Abyei begeht. Wir haben dokumentiert, wie sudanesische Truppen plündernd und brandschatzend durch die Stadt ziehen. Das ist Teil ihres Plans, die Unabhängigkeit des Südens zu torpedieren.“

Dagegen setzt sich der Oscar- und Golden-Globe-Gewinner George Clooney vehement zur Wehr. Seit Ende 2010 auch mit Echtzeit-Satellitenbildern, die die Unruhen im Sudan aus 500 Kilometern Höhe observieren. Das Beweismaterial des Angriffs, der seit dem 21. Mai verübt wird, sei dem Internationalen Strafgerichtshof sowie dem UN-Sicherheitsrat weitergeleitet worden. Zuerst hatte die nordsudanesische Armee, die unter anderem Mig-29-Kampfjets einsetzt, Luftangriffe auf Abyei geflogen, ehe die Bodentruppen in das Gebiet eingedrungen sind.

Omar al-Baschir habe sich laut Medienberichten schon mit der Aussage gebrüstet, er sei bereit zum Krieg, zudem käme ein Rückzug seiner Truppen nicht in Frage. Abyei sei nordsudanesisches Terrain. Hinzugefügt hatte der Diktator, er werde die Unabhängigkeit des Südens nicht akzeptieren, solange der Süden ebenfalls Anspruch auf die Grenzstadt erhebe.

Im Januar war eine Volksabstimmung vorgesehen, bei der die Einwohner Abyeis darüber hätten entscheiden können, ob sie zum Norden oder Süden gehören wollen. Dies wurde aber aufgrund der Wirren auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Gewaltausübung der nordsudanesischen Truppen trieb viele Menschen aus der Region Abyei in die Flucht. Dadurch muss die nordsudanesische Regierung weniger potenzielle Wähler fürchten. Diese Vertreibungen werden als gezielte Strategie eingesetzt. Die Truppen plünderten zudem das Getreidelager der UN und nahmen deren Hubschrauber unter Beschuss.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: livenet.ch

Schlagwörter: Sudan, George Clooney, Satelliten, Satellitenüberwachung, Echtzeit-Satellitenbilder, Menschenrechte, Kriegsverbrechen, Genfer Konvention, Schauspieler, Not On Our Watch, Südsudan, Abyei, Nordsudan, Armee, Frieden, Salva Kiir, Internationaler Strafgerichtshof, UN-Sicherheistrat, Omar al-Baschir