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Afghanistan: Selbstmordattentat auf ein Krankenhaus

 
Meldung vom 27.06.2011

Bei einem besonders schweren Selbstmordanschlag auf ein Krankenhaus im Osten Afghanistans sind viele Menschen in den Tod gerissen worden und etliche erlitten Verletzungen. Über die genaue Zahl der Toten gibt es bisher noch uneinheitliche Angaben. Die Provinzregierung gab bis zu 35 Tote an, während das Innenministerium in Kabul von mindestens 20 Toten spricht.

Das Krankenhaus wurde komplett in die Luft gesprengt, wie der Sprecher des Provinzgouverneurs von Logar, Din Mohammed Darwisch, angab. Unter den Opfern befänden sich viele Kinder und Frauen. In dem am stärksten betroffenen Flügel des Krankenhauses seien vor allem Kinder stationiert gewesen, hieß es. Unter den Trümmern befürchtet man weitere Opfer. „Wir suchen mit Hochdruck nach Verschütteten“, versicherte Darwisch.

Die radikal-islamischen Taliban zeigten sich für den Anschlag nicht verantwortlich. Sie würden niemals Kliniken zum Ziel ihrer Angriffe machen, sagte ein Taliban-Sprecher.

Präsident Hamid Karzai tadelte den Anschlag als „grausam und dumm“. Bei einer Konferenz zur Bekämpfung des Terrorismus in Teheran beanstandete er, der Terrorismus sei „mehr als je zuvor in Afghanistan und seiner Region“ im Vormarsch und bedrohe die Existenz der dortigen Länder. Er einigte sich mit seinen Kollegen aus dem Iran und Pakistan über ein gemeinsames Vorgehen gegen den Terrorismus.

Auch die NATO-geführte Internationalen Schutztruppe ISAF verurteilte das Attentat. Die ISAF werde mit ihren afghanischen Partnern alles daran setzen, um die Hintermänner der Tat aufzuspüren und zur Verantwortung zu ziehen. „Die Aufständischen nehmen keinerlei Rücksicht auf unschuldige Menschen, die nur in Frieden leben wollen“, meinte ein Sprecher.

Zuvor sind bei einem weiteren Bombenanschlag auf einem Basar im Norden des Landes ersten Angaben zufolge zehn Menschen umgekommen, weitere 24 wurden verwundet. Nach Angaben des afghanischen Innenministeriums war ein an einem Fahrrad befestigter Sprengsatz auf einem belebten Basar im Bezirk Chan Abad in der Provinz Kundus explodiert. Das Fahrrad war in der Nähe eines belebten Eisladens abgestellt worden. Örtliche Behördenvertreter bezichtigten die radikalislamischen Taliban der Tat.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Die Zeit Online“, zeit.de

Schlagwörter: Afghanistan, Selbstmordattentat, Krankenhaus, Basar, Taliban, Detonation, Klinik, Hamid Karzai, Opfer, Verschüttete, Terrorismus, ISAF