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Kenia: Nervosität wächst

Meldung vom 26.10.2011

Der Einmarsch Kenias nach Somalia könnte sich schnell zu einem Krieg ausweiten. Zum ersten Mal seit der Unabhängigkeit befindet sich Kenia in einem militärischen Gefecht. Die Operation gegen die Al-Shabaab-Miliz in Somalia beunruhigt Exil-Somalier.

Das Eastleigh-Viertel in Kenias Hauptstadt Nairobi bezeichnet man auch als „Klein Mogadischu“. Mogadischu ist die Hauptstadt des Nachbarlandes Somalia. Doch viele Somalier sind ins Nachbarland Kenia geflohen und leben nun in diesem Viertel, das deshalb auch „Little Mogadischu“ heißt. Nach Kenias Einmarsch in Somalia und dem Einsatz kenianischer Truppen gegen die islamistischen Al-Shabaab-Miliz herrscht in Eastleigh große Anspannung.

Die Exil-Somalis fürchten die Vergeltung der Al-Shabaab. Besonders die bereits angedrohten Bombenattentate geben ihnen Anlass zur Sorge. Auch hat das kenianische Ministerium für Innere Sicherheit bekannt gegeben, der Kopf der Al-Shabaab halte sich im Eastleigh-Viertel in Nairobi auf und operiere dort aus dem Verborgenen.

Derzeit schließen die Händler ihre Geschäfte schon am frühen Abend. Friedliche Exilanten befürchten Spannungen mit anderen ethnischen Gruppen. Bei früheren Auseinandersetzungen sei es zu willkürlichen Festnahmen und massiven Abschiebungen gekommen, erklärten die Exil-Somalier. Derzeit weiß noch niemand, welche Ausmaße die neuen Entwicklungen annehmen werden.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Deutschlandfunk“, dradio.de

Schlagwörter: Kenia, Einmarsch, Somalia, Al-Shabaab-Miliz, Exil, Exil-Somalier, Nairobi, Eastleigh, Attentate, Krieg