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Weltweit: Der siebenmilliardste Erdenbürger wurde geboren

 
Meldung vom 02.11.2011

Danica, Yusuf und Atsuki – gleich mehrere Babys haben die Siebenmilliarden-Grenze der Weltbevölkerung am 31. Oktober 2011 durchbrochen. Sie alle teilen sich den Titel, den die UN zu vergeben hatte. Danica ist erst 2,5 Kilogramm leicht und schon ein kleiner Weltstar. Das Mädchen kam um zwei Minuten vor Mitternacht auf den Philippinen zur Welt und wurde als erstes Baby symbolisch von UN-Vertretern zum siebenmilliardsten Erdenbürger ernannt.

UN-Vertreter beglückwünschten ihre Mutter Camille Galurader noch im Kreißsaal in Manila. Zum Geburtstag erhielt Danica einen Schokoladenkuchen mit der Aufschrift „7B Philippines“ sowie ein Stipendium und einen Gutschein für Gratisschuhe.

Danica stellte eine echte Überraschung dar. Nicht nur für die Mutter, weil das Baby einen Monat zu früh zur Welt kam, sondern für die ganze Welt. Denn eigentlich sollte am 31. Oktober, dem Tag, an dem die Sieben-Milliarden-Grenze statistisch durchbrochen wurde, kein Kind offiziell den Titel erhalten. Stattdessen sollte jedes Land sein eigenes Kind auswählen.

Die Erdbevölkerung nimmt stark zu. Wurde die erste Milliarde erst im Jahr 1804 überschritten, dauerte es bis zur zweiten 123 Jahre, für die dritte wurden nur noch 33 Jahre benötigt, 14 Jahre reichten für die vierte, 13 Jahre für die fünfte und jeweils zwölf Jahre für die sechste und siebte. Wenn diese Tendenz anhält, beläuft sich die Weltbevölkerung im Jahr 2050 auf fast zehn Milliarden. Wissenschaftler prognostizieren immer mehr Konflikte um knapper werdende Ressourcen.

Auch Danicas Mutter macht sich Sorgen um die Zukunft des Kindes: „Die Zahl der obdachlosen Kinder auf den Straßen wächst.“ Ihre Tochter ist nun zwar das erste, aber nicht das einzige Baby, das die Sieben-Milliarden-Marke durchbrochen hat. In Indien wurde zum Beispiel die kleine Nargis auserkoren. In Neuseeland freute man sich an der Geburt von Boo und in Sri Lanka stand die von Muthumali im Mittelpunkt. In Griechenland errang der kleine George Doikas den Titel, in der Türkei Yusuf Efe. Und in Japan wurden gleich mehrere Neugeborene gekürt.

„Jedes Baby, das heute geboren wird, gilt als siebenmilliardstes“, gaben die Vereinten Nationen an. Dass man sich dagegen entschieden habe, nur ein einziges Kind zu ernennen, liegt nicht nur daran, dass es statistisch unmöglich ist, das Kind exakt zu ermitteln. Die Wahl war nach der Ernennung des sechsmilliardsten Kindes im Jahr 1999 stark kritisiert worden. Damals war der heute zwölfjährige Adnan Mevic aus Sarajevo als sechsmilliardster Erdenbürger willkommen geheißen worden. Inzwischen ist die Mutter aber völlig ernüchtert. Sie ist sehr arm und fühlt sich nach dem Medienrummel von den Verantwortlichen links liegen gelassen.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Welt Online“, welt.de

Schlagwörter: Globale Projekte, Weltbevölkerung, Demographie, Erdbevölkerung, Sieben Milliarden, Kind, Geburt, Danica, Erdenbürger, UN, Konflikte, Ressourcen, Bevölkerungswachstum