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Kenia: Wahl – Uhuru Kenyatta hat deutlichen Vorsprung

 
Meldung vom 06.03.2013

Es kann noch einige Tage dauern, bis ein vorläufiges Endergebnis der Präsidentschaftswahl in Kenia verkündet werden kann. Eine Prognose kann aber schon gestellt werden: Nach etwa 45 Prozent ausgezählter Stimmen hat Uhuru Kenyatta mit 54 Prozent einen deutlichen Vorsprung zu seinem Kontrahenten Raila Odinga mit 42 Prozent.

24 Stunden nach der offiziellen Schließung der Wahllokale in Kenia waren noch nicht einmal die Hälfte der Stimmzettel ausgezählt. Im Kampf um den Präsidentenposten ging Vizepremierminister Uhuru Kenyatta schon früh mit etwa einer halben Million Stimmen vor Premierminister Raila Odinga in Führung.

Dennoch stand der Wahlausgang am Dienstagnachmittag, den 05.03.2013, noch keineswegs fest, weil viele Ergebnisse aus den Großstädten noch nicht vorlagen. Um 16 Uhr waren knapp 13.300 von knapp 32.000 Stimmbezirken ausgezählt. Kenyatta pendelte sich zu diesem Zeitpunkt bei 54 Prozent ein, Odinga bei 42 Prozent. Die Wahlkommission IEBC gab die vorläufigen Wahlergebnisse fortlaufend nach ihrem Eingang bekannt.

Da die Server nach einem Zusammenbruch in der Nacht auch am Dienstag immer wieder ausfielen, ging der Auszählungsprozess nur sehr langsam voran. In Mombasa, der zweitgrößten Stadt Kenias, haben einige Wahllokale sogar erst am Vormittag des Dienstags ihre Türen geschlossen. Die Wahlbeteiligung war nach Angaben der Wahlkommission IEBC überraschend hoch und belief sich auf mehr als 70 Prozent.

Bislang verlief die Wahl relativ friedlich. Zum Schlafen kam in der Nacht zur Wahl in Kisumu, der drittgrößten Stadt Kenias, kaum einer. Schon um zwei Uhr nachts machten sich Jugendliche auf Motorrädern durch die Großstadt im Westen des Landes am Viktoriasee auf und ließen lautes Knattern hören, um die Wähler zu wecken. Mit Trillerpfeifen und Vuvuzelas weckten sie die Anhänger Odingas, die stehend und liegend vor den Wahllokalen Stellung bezogen. Überall im Land bildeten sich zum Teil kilometerlange Schlangen vor den Wahllokalen. 14,3 Millionen Kenianer hatten sich in die Wählerlisten registrieren lassen, das entspricht rund 69 Prozent der Wahlberechtigten der rund 43 Millionen Einwohner.

Mittags verkündete der Chef der Wahlkommission Isaac Hassan, dass Geduld vonnöten sei. Ein vorläufiges amtliches Endergebnis sei voraussichtlich erst am Donnerstag, den 07.03.2013, zu erwarten. Am 11. März muss das amtliche Endergebnis herausgegeben werden. Schon früh wurde deutlich, dass es eine große Zahl ungültiger Stimmzettel gab. Bis zum Nachmittag lagen schon mehr als 350.000 ungültige Stimmzettel vor. Hassan erklärte, dass viele davon in die falsche Wahlurne geworfen wurden.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Der Tagesspiegel“, tagesspiegel.de

Schlagwörter: Kenia, Wahl, Wahlen, Ergebnis, Uhuru Kenyatta, Raila Odinga, Wahllokal, Stimmzettel, Schlangen, Wahlbeteiligung, Präsident, Präsidentschaftswahl, Wahlkommission, Auszählung, Stimmzettel, Wahlurne, Kopf-an-Kopf-Rennen, Mehrheit