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Uganda: Groß ins Kaffeegeschäft eingestiegen

Meldung vom 13.04.2013

Uganda ist groß ins Kaffeegeschäft eingestiegen. Der Verkauf der duftenden Bohnen erbringt 50 Prozent der Exporteinnahmen des ostafrikanischen Landes. Selbst bevorzugen die Einwohner eher Tee. Erst in jüngster Zeit testen sie Cappuccino und Co.

In Kampala ist Kaffee-Zeit. Am späten Nachmittag ist viel los im kleinen Lokal in der ugandischen Hauptstadt. Der Duft von frisch gemahlenen Bohnen zieht durch den Laden. Bohnen, die in Uganda geerntet wurden. Das afrikanische Land ist nach Äthiopien der größte Kaffeeproduzent des Kontinents.

Doch fast die gesamte Ernte geht bisher ins Ausland. Der Kaffee-Spezialist Robert Mbabazhi hat sich zum Ziel gesetzt, eine Trendwende einzuführen: „Das Geschäft entwickelt sich in die richtige Richtung. Es gibt einen Wandel in Uganda. Die Menschen trinken am Abend nicht mehr nur ihr Bier, sondern kommen auch gern in unsere Cafés.“

Für den 26-jährigen Unternehmer ist die Zubereitung in einem seiner romantischen Kaffees ein Ritual. Er kann stundenlang Vorträge über die richtige Mischung von Bohnen halten. Inzwischen hat er seine Leidenschaft zu seinem Beruf gemacht. Er betreibt fünf Cafés in Kampala und anderen Teilen des Landes. Außerdem schult er Geschäftsleute, die mit Cappuccino und Co. in den Handel ziehen wollen.

In den eigenen Cafés macht er inzwischen großen Gewinn. Aber für Robert ist nicht nur das Geld ein wichtiger Faktor. Ihm ist auch wichtig, dass seine Bohnen unter fairen Bedingungen gepflückt werden: „Wir haben eine Organisation, um Frauen, die Kaffee ernten, zu unterstützen. Denn sie machen die ganze Arbeit. Die Männer sind vielleicht auf dem Feld. Aber die Hauptlast liegt bei den Frauen. Das wollen wir anerkennen.“

Der 26-Jährigre hat für die Bohnen, die er im Betrieb und im Kaffee verkauft, eine eigene Mischung zusammengestellt. Er ist sich sicher, dass Uganda zu einer Nation von Kaffeetrinkern werden kann, auch wenn jetzt noch die meisten auf süßen Tee eingestellt sind. Aber Geschmack kann sich ja wandeln: „Kaffeetrinken ist eine Kultur und wir bekehren immer mehr Leute. lch will nicht sagen, dass es jetzt schon ein Boom ist. Aber geben wir der Entwicklung noch ein paar Jahre, dann wird die Zahl der Kaffeetrinker in die Höhe schießen.“




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Deutschlandradio“, dradio.de

Schlagwörter: Uganda, Kaffee, Kaffeebohnen, Handel, Cafés, Fairtrade, Frauen, Kaffeeproduzent, Export, Kultur, Tee