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Somalia: EU-Mission konnte mehrere Piratenangriffe abwehren

Meldung vom 06.01.2009

Die EU-Mission hat mehrere Piratenangriffe im Golf von Aden vereitelt. Die verhinderten Überfälle stellten bereits die vierte Attacke vor der Küste Somalias im neuen Jahr dar. Drei Schiffe konnten geschützt werden, eines dagegen wurde gekapert.

Die europäische Anti-Piraten-Mission konnte letzte Woche die Kaperung eines griechischen Öltankers mit 22 Besatzungsmitgliedern abwenden. Der „Kriti Episkopi“ näherten sich am Morgen vor der somalischen Küste drei Schnellboote mit bewaffneten Piraten. Die Besatzung bat daraufhin die EU-Mission Atalanta um Hilfe, an der auch die Deutsche Marine beteiligt ist.

Ein Flugzeug und ein Helikopter der Mission zwangen die Seeräuber dazu, sich zurückzuziehen, hieß es im griechischen Seefahrtsministerium. Detaillierte Angaben darüber, welche Einheiten genau an der Aktion teilnahmen, wurden nicht bekannt gegeben.

Der vereitelte Überfall auf den griechischen Tanker war bereits der vierte im neuen Jahr. Ein französisches Kriegsschiff wehrte am Neujahrstag einen Angriff im Golf von Aden ab. Die „PM L'Her“ brachte zwei Schnellboote mit acht somalischen Seeräubern in ihre Gewalt, die ein Frachtschiff aus Panama entern wollten, wie das Büro des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy mitteilte. Die acht festgenommenen Piraten wurden inzwischen den somalischen Behörden ausgeliefert. In den Schnellbooten der Piraten habe man Schusswaffen und Munition in Gewahrsam genommen.

Das ägyptische Außenministerium hatte unterdessen erklärt, dass somalische Piraten einen Frachter aus Ägypten mit 28 Seeleuten an Bord gekapert hätten. Die „Blue Star“ habe 6.000 Tonnen Dünger an Bord, hieß es. Die Piraten seien über die Freigabe des Schiffes bereits in Verhandlung getreten.




Quelle:  „Deutsche Welle“, dw-world.de