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Mexiko: Drogenkartelle vergrößern ihr Einflussgebiet

Meldung vom 07.01.2009

Die Zahl der Todesfälle in Mexiko, die mit dem mexikanischen Drogenkrieg in Verbindung steht, hat sich 2008 in der nördlichen Grenzstadt Ciudad Juarez verfünffacht. Im vergangenen Jahr verzeichnete man in Ciudad Juarez 1.653 Todesfälle, die offenbar auf Auseinandersetzungen mehrerer Drogenkartelle zurückzuführen sind.

Mexikanische Drogenkartelle kämpfen seit Jahren um die Vorherrschaft über den Rauschgiftschmuggel in den USA. Dabei wurden im vergangenen Jahr landesweit mehr als 5.300 Menschen umgebracht. Damit sind doppelt so viele Menschen dem organisierten Verbrechen zum Opfer gefallen wie im Jahr 2007. Wiederholte Funde von geköpften Leichen schockierten die Öffentlichkeit. In Mexiko wurden zudem im Jahr 2008 mehr Menschen entführt als in Kolumbien oder im Irak.

Das organisierte Verbrechen in Mexiko kämpft darum, sein Einflussgebiet zu vergrößern: Experten sind der Ansicht, dass es kaum noch Länder in Latein- und auch in Südamerika gibt, in denen die mexikanischen Kartelle nicht ihre Geschäfte machen. Guatemala, Peru und Argentinien halten die mexikanische Mafia für die Drahtzieher der neuen Welle der Gewalt. Eine Einschätzung, die auch in anderen Ländern der Region vertreten wird. Denn die mexikanischen Mafia-Clans sind ständig bestrebt, ihr Einflussgebiet zu vergrößern.

In Nicaragua beispielsweise haben sie den kolumbianischen Kartellen den Kampf angesagt, denn über das zentralamerikanische Land wird ein Großteil des Kokains verschifft, das für Europa bestimmt ist. Den lukrativen Markt wollen die Mexikaner den Kolumbianern streitig machen. In Peru bezeichnete jüngst Staatschef Alan García das mexikanische Tijuana-Kartell als die verantwortliche kriminelle Organisation für die Welle von Anschlägen auf Sicherheitskräfte im ganzen Land.

In den vergangenen Wochen sind rund 20 Polizisten und Soldaten bei mehreren Überfällen ums Leben gekommen. Die Drogen-Maffia ist international tätig. Das Tijuana-Kartell lasse im peruanischen Urwald Drogen herstellen. Und in Argentinien beschafften sich die Kartelle den Grundstoff Ephedrin, den sie zur Herstellung synthetischer Drogen einsetzen.

Die mexikanischen Kartelle haben die kolumbianischen längst um ihrer Vorherrschaft gebracht. „Die mexikanischen Kartelle sind wesentlich brutaler als die kolumbianischen“, sagte Perus Präsident García. „Das Schlimmste, was unserem Land passieren kann, ist, dass es unter den Einfluss der Mexikaner gerät.“




Quelle:Gebende Hände-Redaktion; aufgrund mehrerer Berichte im Internet“