Unser Service für Sie


 [ » Newsletter ]

[ » zum Kontakt-Formular ]

[ » Material bestellen ]

[ » Geschenke bestellen ]



Videos aus unseren Projekten finden Sie auf unserem Youtube-Kanal.
[ » Gebende Hände – Youtube-Kanal ]


Wenn Sie Kunde von Amazon sind, können Sie Gebende Hände bei jedem Einkauf unterstützen – jedes Mal mit 0,5% des Kaufpreises. [ » Ja, das will ich.]


Philippinen: Islamisten wollen deutsche Geisel töten

Meldung vom 16.10.2014

Die Terrorgruppe Abu Sayyaf will am Freitag (17.10.2014) eine deutsche Geisel ermorden, sollten sie ihr gefordertes Millionen-Lösegeld nicht erhalten. Deutschland wurde zudem aufgefordert, den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat fallen zu lassen.

Islamistische Terroristen auf den Philippinen haben wenige Tage vor Ablauf eines Ultimatums ihre Hinrichtungsdrohung gegen eine von zwei deutschen Geiseln erneut unterstrichen. Sollte bis Freitag 15 Uhr Ortszeit nicht das Lösegeld von 250 Millionen Pesos (4,43 Millionen Euro) transferiert werden, werde eine der beiden Geiseln umgebracht, teilte die Gruppe Abu Sayyaf mit.

Zudem müsse sich Deutschland von dem Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) in Syrien und im Irak zurückziehen. Die radikal-islamische IS-Miliz hat weite Teile in den beiden Nachbarländern besetzt und übt eine Terrorherrschaft in dem Gebiet aus.

Ein Sprecher der Abu Sayyaf forderte von dem philippinischen Außenminister Albert del Rosario, in den Verhandlungen über eine Freilassung der beiden Geiseln Druck auszuüben. Rosario wies eine Stellungnahme dazu aber zurück.

Die beiden Deutschen, ein über 70-jähriger Arzt und eine Frau Mitte 50, wurden im April von ihrer Jacht zwischen der Insel Borneo und den Philippinen entführt. Sie werden auf der Insel Jolo im Süden des Landes festgehalten. Das Auswärtige Amt in Berlin hat einen Krisenstab zu diesem Fall einberufen.

„Sie haben mir gesagt, dass sie mich am Freitag töten werden“, bezeugte der Mann in einem Radio-Interview. Er wurde in ein Erdloch von drei mal fünf Metern geworfen. „Sie haben mir gesagt, dies wird mein Grab.“

Am Montag hätten die Rebellen ihn von seiner Gefährtin getrennt. Zehn Bewaffnete stünden rund um die Uhr an seinem Erdloch. Er habe stark an Gewicht verloren, da die Ernährung sehr karg sei.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Welt Online“, welt.de

Schlagwörter: Philippinen, Geiseln, Hinrichtung, Drohung, Abu Sayyaf, Lösegeld, Deutsche, Segler, Auswärtiges Amt, Krisenstab, Erpressung, Islamischer Staat, Deutschland, Ultimatum, Mindanao, Jolo, Islamisten, Terrorgruppe, Entführung, Verschleppung