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Global: Beruf mit Risiko – 2014 wurden weltweit 128 Journalisten ermordet

Meldung vom 17.12.2014

Das Jahr 2014 war für Journalisten mit großen Risiken verbunden: Mindestens 128 von ihnen wurden in 32 Ländern umgebracht, wie die Nichtregierungsorganisation Press Emblem Campaign (PEC) in ihrem Jahresbericht feststellt. Diese Negativ-Entwicklung für Journalisten weltweit hat Gründe: Allgemeine Straflosigkeit und mangelnde Einhaltung des Völkerrechts begünstigen die schlechte Situation von Medien-Mitarbeitern. Zudem gab es viele gewaltsame Konflikte und Kriegsjournalismus ist sehr gefährlich.

In dem Nahostkonflikt zwischen den Palästinensern und Israel starben die meisten Journalisten. Während des israelischen Verteidigungsschlags im Gazastreifen wurden 16 Journalisten getötet. Syrien rangiert mit 13 Opfern an zweiter Stelle, Pakistan kommt direkt danach, wo vor allem in den Stammesgebieten an der Grenze zu Afghanistan 12 Medienschaffende ermordet wurden.

Der Irak liegt an vierter Stelle der gefährlichsten Länder mit 10 getöteten Journalisten, darunter fallen mehrere Todesfälle in die Gefechte mit der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Auf Platz fünf steht schon die Ukraine, wo 9 Journalisten ihr Leben verloren, darunter vier Russen, gefolgt von Mexiko mit 8 getöteten Journalisten.

Insgesamt kamen 2014 im Nahen Osten 46 Journalisten ums Leben vor Asien (31), Lateinamerika (27), Afrika südlich der Sahara (14) und Europa (10). Bereits 2013 wurden 129 Medienschaffende bei ihrer Arbeit getötet. Die riskantesten Länder waren in den vergangenen fünf Jahren Syrien mit 69 getöteten Journalisten vor Pakistan (63), Mexiko (59), Irak (44) und Somalia (39).




Quelle: „Blick“, www.blick.ch

Schlagwörter: Globale Projekte, Journalisten, Medien, Reporter, Beruf, Risiko, Mord, Kriegsjournalismus, Völkerrecht, Nahostkonflikt, Syrien, Ukraine, Todesfälle