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Afghanistan: Safran – das „rote Gold“

 
Meldung vom 02.03.2016

Die Regierung in Afghanistan bemüht sich, die Bauern zum Anbau von Safran zu motivieren. Damit soll besonders der Opiumanbau reduziert werden. 2016 plant die Regierung die Produktion von vier Tonnen Safran, und zwar auf Feldern, welche bisher für die Herstellung von Schlafmohn bewirtschaftet wurden. Die afghanische Regierung will mit dieser Maßnahme genügend Anreize schaffen, damit die Landwirte den lukrativen Mohnanbau aufgeben.

Laut Experten schafft diese Idee neue Entwicklungschancen für das Land, denn die Bauern könnten endlich auf die Produktion von Schlafmohn verzichten. Damit könnte auch die afghanische Landwirtschaft angekurbelt werden. Die Regierung unternimmt außerdem Anstrengungen, um den Export von Safran zu fördern.

Afghanistan ist eines der Länder, in denen am meisten Rohstoffe für Drogen angebaut werden, insbesondere für Heroin. Der Kampf gegen die Opiumproduktion trat bislang auf der Stelle. 2013 stammten 90 Prozent aller Drogenlieferungen aus Afghanistan. Die Opiumernte belief sich auf 5,5 Tonnen.

Safran dagegen ist ein Luxusgut und gilt als eines der teuersten Gewürze der Welt. Im Nahen Osten rühmt man es sogar als „rotes Gold“. Zurzeit werden 90 Prozent aller Safranlieferungen aus dem Iran importiert.


Video-Beiträge zu diesem Thema

 Der Weg des Safran




Quelle: „Sputnik Deutschland“, www.sputniknews.com

Schlagwörter: Afghanistan, Safran, Anbau, Export, Gewürz, Mohn, Mohnanbau, Opium, Ernte, Landwirtschaft, Bauern, Entwicklung, Schlafmohn, Heroin, Felder, Förderung