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Global: 22. März ist Weltwassertag – 120 Liter verbraucht der Deutsche täglich

 
Meldung vom 22.03.2016

Deutschland kann über Wassermangel nicht klagen. Doch Millionen Menschen in aller Welt haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Seit 1993 wird am 22. März der Weltwassertag begangen – ein Gedenk- und Aktionstag, mit dem die UN zum sorgfältigen Umgang mit dem wertvollen Rohstoff ermahnt.

Am Weltwassertag stehen Klimaschutz, Energieeffizienz und der verantwortliche Umgang mit der knapper werdenden Ressource des Lebens im Fokus. Dieses Jahr steht der Tag unter dem Motto „Wasser und Arbeitsplätze“. Immer mehr steuert die Menschheit auf einen globalen Wassermangel zu. Damit sind auch die Herstellung vieler Wirtschaftsgüter, Rohstoffe und Nahrungsmittel betroffen. Eine wachsende Weltbevölkerung, zunehmender Verbrauch und der Klimawandel wirken sich weiter negativ auf die Wasserressourcen aus.

Experten gehen davon aus, dass der weltweite Verbrauch bis 2050 um mehr als die Hälfte zunimmt. 780 Millionen Menschen verfügen nicht über Trinkwasser. 2,6 Milliarden Menschen müssen ohne grundlegende Sanitäreinrichtungen auskommen. Die deutsche Wirtschaft greift auf Rohstoffe aus wasserintensivem Bergbau zurück. Eingeführt werden beispielsweise Textilien aus dem dürren Pakistan.

Der direkte Pro-Kopf-Verbrauch beträgt in Deutschland rund 120 Liter am Tag für duschen, trinken, waschen und putzen. Der indirekte Verbrauch von Wasser durch Nahrungsmittel und Industriegüter liegt aber bei mehr als 40 Mal so viel: Da kommt man schnell auf 5.200 Liter am Tag pro Person. Vor allem Unternehmen in diesem Bereich könnten durch Wasserknappheit schnell ins Straucheln geraten.

Zugleich werden nach Angaben des WWF entscheidende Wasser-Ökosysteme zerstört. In den vergangenen 100 Jahren seien weltweit mehr als 50 Prozent der Flusssysteme, Moore und Seen verschwunden.

Naturschützer schlagen Alarm wegen des zunehmenden Wassermangels auf der Welt. Bis zum Jahr 2050 könnte der Bedarf nochmals um 55 Prozent nach oben klettern. Ökologische, ökonomische und soziale Katastrophen sind dann voraussehbar. Auch Deutschland wäre in Mitleidenschaft gezogen – so wie es auch mitverantwortlich für die Wasserkrise ist. Viele Waren werden mithilfe von sehr viel Wasser hergestellt. Als Beispiele zählt WWF-Experte Philipp Wagnitz Gemüse aus Spanien, Baumwolle aus Indien, Metalle aus Südafrika und Phosphor aus China auf. Weil die Waren oft im Ausland entstehen, wird der Wasserverbrauch gewissermaßen importiert.

Der Mangel an Wasser löst nach Einschätzung des katholischen Hilfswerks missio zunehmend auch Flüchtlingsströme aus. Allein in Äthiopien leiden derzeit aufgrund von ausbleibendem Niederschlag rund zehn Millionen Menschen Hunger.

Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) und EuroNatur senden einen Appell aus, wertvolle Auen und Naturreservate an Flüssen nicht weiter für Staudämme oder Wasserkraftwerksprojekte zu zerstören. Allein der Balkan hat den Neubau von über 2.000 Wasserkraftwerken zur Stromerzeugung ins Auge gefasst.

Gebende Hände fördert zahlreiche Wasserprojekte. Wir bauen Brunnen, errichten Wasserpumpen und dazugehörige Solarsysteme, die die Anlage mit Strom versorgen.


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Weiterführende Informationen

 Sauberes Wasser




Quelle: „Bayrischer Rundfunk“, www.br.de

Schlagwörter: Globale Projekte, Weltwassertag, Wasser, Ressource, Rohstoff, Wassermangel, Trinkwasser, Dürre, Regen, Niederschlag, Durst, Industrie, Wasserverbrauch, Staudämme, UN, sanitäre Einrichtungen, Toiletten, Liter, Wasser und Arbeitsplätze, Klima, Klimaschutz, Klimawandel, Bevölkerung, Wachstum, Natur, Umwelt, Umweltschutz