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Südsudan: Monsun – Flüchtlinge unter freiem Himmel im strömenden Regen

Meldung vom 27.05.2016

Im Südsudan hat die Regenzeit begonnen: Das bedeutet weiteres Leid für die vielen Bürgerkriegs-Flüchtlinge. Mit dem heftigen Niederschlag verschärft sich die Lage von über 700.000 Flüchtlingen.

Die Lage im Flüchtlingscamp Yida im Südsudan wird immer prekärer. Starker Wind und heftige Regenfälle haben die Zelte beschädigt. Tausende Menschen müssen nun unter freiem Himmel überleben. Wie einheimische Beobachter berichten, kampieren die meisten der rund 35.000 Einwohner des Lagers zu Beginn der Regenzeit auf dem morastigen Boden ohne Obdach.

Bisher haben sie weder Zelte noch Plastikplanen zugeteilt bekommen, die die Hilfsorganisationen eigentlich noch vor Beginn der Regenzeit herbeibringen wollten. Die Straßen haben sich in unbefahrbare Schlammpfade verwandelt. Dadurch ist der weitere Transport der Hilfsgüter zum Erliegen gekommen. Lebensmittelhilfen für rund 700.000 Flüchtlinge wurden rationiert und die Hilfsorganisationen müssen ihre Nahrungsmittelausgabe verringern. Unterdessen bemüht sich das Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR), eine Umsiedlung der Flüchtlinge in andere Camps zu erreichen. Die Regenzeit dauert von Mai bis November.




Quelle: „Die Evangelische Allianz in Deutschland“, www.ead.de

Schlagwörter: Südsudan, Regenzeit, Flüchtlingslager, Flüchtlinge, Morast, Regen, Zelte, schutzlos, Yida, Hilfsgüter, UNHCR, Umsiedlung, Hilfsgüter, Nahrungsmittel, Rationierung