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Südsudan: Unabhängiger Radiosender verboten

Meldung vom 16.11.2016

Der wichtigste unabhängige Radiosender im Südsudan musste seinen Dienst einstellen. Das hat Südsudans Regierung nach dem erneuten Aufflammen von Unruhen und Kämpfen beschlossen. Die Schließung des von der amerikanischen Hilfsagentur USAID mitfinanzierten Senders Eye Radio sei auf Anordnung des Geheimdienstes vorgenommen worden, teilte Informationsminister Akol Paul Kordit am Freitag (11.11.2016) mit.

Die internationale Organisation Committee to Protect Journalists (CPJ) wies dem Südsudan in Bezug auf Straffreiheit bei Tötung von Journalisten 2016 den fünftletzten Platz weltweit zu. CPJ engagiert sich für Pressefreiheit und den Schutz von Journalisten. Infolge von Streitigkeiten zwischen Präsident Salva Kiir und seinem ehemaligen Vizepräsidenten Riek Machar tobt seit Ende 2013 ein blutiger Bürgerkrieg im Südsudan.

Im Juli 2016 – zum fünften Jahrestag der Unabhängigkeit der jüngsten Nation der Welt – ist die Gewalt erneut eskaliert. Binnen weniger Tage wurden hunderte Menschen ermordet. In den vergangenen Wochen gab es überall heftige Gefechte zwischen bewaffneten Gruppen und dem Militär. Die Regierung ist nicht mehr in der Lage, das Land ohne Blutvergießen unter Kontrolle zu halten. Die Vereinten Nationen schlugen am Freitag Alarm und sprachen von einem drohenden Völkermord.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Der Standard“, derStandard.at

Schlagwörter: Südsudan, Radiosender, verboten, Schließung, Eye Radio, UN, Völkermord, Genozid, Journalisten, Bürgerkrieg, Kämpfe, Unruhen, Salva Kiir, Riek Machar