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Mexiko: Nach Trumps Wahlsieg – Schutz für Landsleute, die in den USA arbeiten

Meldung vom 21.11.2016

Mexiko will offensiv werden und nicht einfach hinnehmen, dass der künftige US-Präsident Trump die Ausweisung von Millionen Landsleuten anordnet. Das Außenministerium gab ein Elf-Punkte-Programm heraus, um Mexikanern zur Seite zu stehen. Und auch Bürgermeister von US-Metropolen wollen die Rechte der Einwanderer verteidigen.

Eine Woche nach dem Sieg des Republikaners Donald Trump bei der US-Präsidentenwahl hat Mexikos Regierung in Aussicht gestellt, die mexikanischen Bürger in den USA in Schutz zu nehmen. Das Außenministerium veröffentlichte eine Liste mit elf Sofortmaßnahmen, um Migranten in den USA zu informieren und möglichen Abschiebungen vorzubeugen.

Der künftige Präsident Trump hatte in einem Fernsehinterview gewarnt, er werde bis zu drei Millionen illegale und straffällig gewordene Migranten sofort abschieben. Auch der Bau einer Grenzmauer zu Mexiko stehe weiterhin auf seinem Programm.

Das Außenministerium plant unter anderem die Eröffnung von mobilen Beratungsstellen. Auch die Konsulate in den USA sollen länger arbeiten, um sicherzustellen, dass alle Mexikaner gültige Dokumente wie Pässe und Geburtsurkunden beziehen können. Über eine kostenlose Telefonhotline, die rund um die Uhr erreichbar ist, sollen zweifelhafte „Einwanderungsmaßnahmen“ oder Vorfälle registriert werden.

Außerdem soll eine App mit Migrationsthemen eingerichtet werden. Außenministerin Claudia Ruiz Massieu appellierte in einem Video an ihre Landsleute, Ruhe zu bewahren und Streitigkeiten zu unterlassen, die möglicherweise „administrative oder strafrechtliche Sanktionen“ nach sich ziehen könnten. Das Video wurde in vielen sozialen Netzwerken eingestellt.

Nach Regierungsangaben wohnen und arbeiten rund zwölf Millionen Mexikaner in den Vereinigten Staaten. Mexikos Wirtschaft wird zu einem guten Anteil mit den Auslandsüberweisungen der Migranten angekurbelt. Die sogenannten Remesas ermöglichen Mexiko jährlich Einkünfte von rund 25 Milliarden Dollar. Dieser Betrag liegt damit noch über den Erdöleinnahmen.

Ähnlich angewiesen auf die Dollar-Überweisungen ihrer Landsleute sind auch mehrere zentralamerikanische Staaten. Diese rücken zusammen angesichts der von Trump angekündigten Maßnahmen. Die Staatschefs von Honduras, Guatemala und El Salvador hätten angekündigt, Mexiko um Unterstützung zu bitten, sagte der Außenminister El Salvadors, Hugo Martinez.

Nach einem Treffen mit Trump nahm New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio Partei für die illegal in den USA lebenden Einwanderer. Dem designierten US-Präsidenten habe er vermittelt, dass „diese Stadt und so viele andere Städte in diesem Land alles ihnen Mögliche tun werden, um unsere Einwohner zu schützen und sicherzustellen, dass keine Familien auseinandergerissen werden“, betonte der Demokrat vor Reportern.

New York sei „die“ Stadt der Migranten, unterstrich de Blasio. Die Metropole habe nur Erfolg, weil sie eine Öffnung für alle habe, „sie wurde erbaut von Einwanderern, und das Generation für Generation“. De Blasio wurde unterstützt durch ähnliche Stellungnahmen von den Stadtoberhäuptern von Los Angeles, San Francisco, Chicago, Boston, Philadelphia und Washington.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „ARD-Nachrichten online“, ard.de

Schlagwörter: Mexiko, Donald Trump, Expats, Einwanderer, Migranten, Auslandsüberweisungen, Unterstützung, Konsularabteilungen, Botschaften, Pässe, Telefonhotline, Beratungsstellen, Außenministerium, elf Sofortmaßnahmen, Wirtschaft, Bürgermeister, New York, Bill de Blasio