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Mexiko: Nach Inauguration – Demonstrationen gegen Trump

 
Meldung vom 23.01.2017

Nach der feierlichen und aufwendigen Amtseinführung von Donald Trump sind Hunderte Menschen in Mexiko-Stadt auf die Straßen gegangen und haben ihren Unmut gegen den neuen US-Präsidenten kundgetan. Plakate, auf denen Sprüche wie „Donald Trump – Hass-Säer“ und „Mexiko ist mehr als Trump“ zu lesen waren, wurden in die Höhe gereckt. „Wir weisen den rassistischen Diskurs des Herrn Trump zurück“, betonte ein Redner am Freitag (20.01.2017).

Die Demonstranten marschierten von der US-Botschaft zum zentralen Platz Zócalo. „Hau ab – Trump. Yankees – haut ab aus Lateinamerika“, hatten Demonstranten auf ein Transparent geschrieben. Der Protestzug vollzog sich ohne Gewalt. Am Rande zündeten Demonstranten eine US-Flagge mit Hakenkreuzen statt Sternen und mehrere Trump-Puppen mit gelben Haartollen an.

Kein Land hat der neue US-Präsident Donald Trump zuletzt so attackiert und beschimpft wie Mexiko, den Nachbarn im Süden. Und die Demonstranten in Mexiko-Stadt sind auch wütend, weil ihre Regierung bisher keinerlei Plan vorweisen kann gegen das, was Trump im Schilde führt.

„Es ist inakzeptabel, dass einige Sektoren der mexikanischen Gesellschaft – vor allem die Regierung von Enrique Peña Nieto – immer noch denken, Trump werde seine Versprechen nicht einlösen“, warnt der frühere Außenminister Jorge Castañeda, der heute als Professor an der New York University tätig ist. Er meint, man müsse bei Trump auf das Schlimmste gefasst sein. Das vermuten inzwischen auch viele Mexikaner, die die provokative, nationalistische Einführungsrede verfolgt haben.

Castañeda hält nichts von der Besänftigungspolitik des Präsidenten Peña Nieto, dessen Zustimmungswerte ein Rekordtief von zwölf Prozent erreicht haben. Dieser hat Trump am Wochenende angerufen, kündigt einen „offenen Dialog“ an und will so schnell wie möglich ein nächstes Treffen in die Wege leiten – als Vorhut entsendet er am Mittwoch Außenminister Luis Videgaray Caso nach Washington.

Peña Nieto zeigte sich bereits geneigt, Neuverhandlungen beim Freihandelsabkommen Nafta zu akzeptieren, das nach Meinung Trumps Arbeitsplätze in den USA verringert. Trump will auch Millionen illegale Einwanderer nach Mexiko zurückschicken, ungeachtet der Frage, ob diese in Bezug auf Arbeit, Familie und Wohnsitz schon fest in das Land eingebunden sind.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „ZDF“, heute.de

Schlagwörter: Mexiko, Inauguration, Donald Trump, Proteste, Mexiko-Stadt, US-Botschaft, US-Flagge, Donald Trump Puppen, Feuer, Enrique Peña Nieto, Besänftigungspolitik, Nafta, Abkommen, Handel, Mauer, Arbeitsplätze, Einwanderer, Einführungsrede, Amtseinführung, Washington