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Haiti: Humanitäre Lage immer noch prekär

Meldung vom 30.08.2017

Nach einem schweren Erdbeben im Jahr 2010 und dem Hurrikan Matthew 2016 ist es dem Inselstaat Haiti immer noch nicht gelungen, sich wieder aufzurappeln. Weiterhin sind viele Haitianer unterversorgt und haben immer noch mit den Folgen der Naturkatastrophen zu kämpfen. Nun gab die Internationale Organisation für Migration (OIM) Zahlen zu den Betroffenen des Erdbebens heraus, bei dem mehr als 300.000 Menschen starben.

Obwohl in den vergangenen Jahren über 1,5 Millionen Menschen in neue Wohnstätten einquartiert wurden und 1.500 der provisorisch errichteten Notunterkünfte geschlossen worden sind, hausen heute, sieben Jahre nach dem Erdbeben, noch immer mehr als 40.000 Haitianer in solchen Zeltstädten, unter ihnen auch viele Kinder.

„Mit den Frustrationen klar zu kommen, ist die größte Herausforderung, der wir täglich begegnen. Unsere Organisation ist die letzte humanitäre Hilfe, die die Leute in den Camps erreicht und die Bevölkerung hat viele Erwartungen“, berichtete ein Mitglied der OIM über die Lage vor Ort. Die Vertriebenen sind leichte Opfer von Ausbeutung und ständig neuen möglichen Umweltkatastrophen ausgesetzt. In Kooperation mit der Regierung schuf die OIM ein Dokumentationssystem, das eine Übersicht über die Situation in den Lagern erlaubt.

Auch aktuelle Zahlen zur Ernährungslage in Haiti, die das Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten der Vereinten Nationen (OCHA) im Rahmen des internationalen Tages der humanitären Hilfe am 25. August bekanntgab, bestätigen das prekäre Gesamtbild: Zwei Millionen Menschen haben keine ausreichende Ernährung. „Haiti benötigt vielfältige humanitäre Hilfe. Eine angemessene Antwort darauf ist nötig, um Leben zu retten“, kommentierte Vedaste Kalima, Chef des OCHA in Haiti.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: amerika21.de

Schlagwörter: Haiti, Erdbeben, Hurrikan, Matthew, humanitäre Lage, Ernährung, Hunger, Zeltstädte, obdachlos, Umweltkatastrophen