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Südsudan: Neue Kämpfe schlagen tausende Zivilisten in die Flucht

Meldung vom 13.02.2019

Eigentlich sollte im Südsudan ein erst kürzlich geschlossenes Friedenabkommen wirksam sein. Denn im September 2018 hatten die großen Kriegsparteien sich darauf verständigt. Aber immer wieder brechen neue Kämpfe aus. Tausende Menschen mussten erneut fliehen.

In den vergangenen Tagen haben sich Armee und Rebellen im Süden des Landes wieder in schwere Gefechte verwickelt und eine neue Flüchtlingswelle ausgelöst. Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR wurden rund 8.000 Binnenvertriebene gezählt. Rund 5.000 Südsudanesen wagten die verzweifelte Flucht in den benachbarten Kongo.

Man habe es überwiegend mit Kindern, Frauen und älteren Menschen zu tun, teilte der UNHCR-Sprecher, Babar Baloch, in Genf mit. Sie litten unter Hunger und Durst und trügen seelische Verletzungen davon angesichts der Gewalt, die sie erlebten. Zudem hätten sich einige der Flüchtlinge mit Malaria infiziert.

Im September 2018 hatten die Regierung und mehrere Rebellengruppen des Südsudans eine Friedensvereinbarung abgeschlossen. Trotzdem lodern immer wieder Kämpfe auf, wenn auch weniger als zuvor. Ob die Friedensvereinbarung auch diesmal gebrochen wird, muss sich zeigen. In der Vergangenheit waren bereits ähnliche Abkommen zustande gekommen, die später nicht gehalten wurden.

Obwohl der Südsudan sich durch reiche Erdölvorkommen auszeichnet, gehört er zu den ärmsten Ländern der Welt. Nach UN-Angaben sorgen momentan mehr als 70 Rebellengruppen im Südsudan für Zündstoff.




Quelle:  „Deutsche Welle“, dw-world.de

Schlagwörter: Südsudan, Kämpfe, Gefechte, Rebellen, Armee, Frieden, Friedensabkommen, Flüchtlinge, Flüchtlingswelle, Kongo, Binnenvertriebene, Riek Machar, Salva Kiir
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