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Südsudan: UN schlagen Alarm – Schwere Hungerkrise steht bevor

Meldung vom 03.11.2022

Der Südsudan schlittert laut Vereinten Nationen im kommenden Jahr in eine schwere Hungerkrise. Zwei Drittel der Bevölkerung seien demnach 2023 von akutem Hunger bedroht, hieß es am Donnerstag (03.11.2022) in einer gemeinsamen Mitteilung von Unicef, dem UN-Welternährungsprogramm (WFP) sowie der UN-Agrarorganisation FAO.

Außerdem haben bereits 1,3 Millionen Kinder mit akuter Unterernährung zu kämpfen. Das Land am Horn von Afrika mit rund elf Millionen Einwohnern befindet sich seit 2020 in einem Machvakuum, da die Übergangsregierung in zwei ethnische Lager zerstritten ist. Zuvor war es in dem ölreichen Land jahrzehntelang zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen. 2013 tobte ein Bürgerkrieg, in dem Tausende Menschen starben und Millionen die Flucht ergriffen. Dieser wurde 2018 offiziell beendet.

Nun müsse sich das Land laut UN auf eine noch schlechtere humanitäre Lage als in den schlimmsten Phasen des Bürgerkriegs gefasst machen. Das sei eine Folge insbesondere des Klimawandels, sagte Makena Walker, die amtierende Landesdirektorin des WFP im Südsudan. „Das Land steht an der Frontlinie der Klimakrise. Tagtäglich verlieren Familien wegen der Extremwetter ihr Vieh, ihre Häuser und ihre Felder.“ Bereits Mitte Oktober 2022 gab das UN-Nothilfebüro bekannt, dass 900.000 Menschen von Überflutungen betroffen seien. Der Klimwandel führt immer mehr zu Wetterextremen, lang anhaltende Dürren werden abgewechselt von heftigen Niederschlägen, die sich ebenfalls zerstörerisch auswirken, weil die darauffolgenden Fluten ganz Ernten mit sich reißen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Handelsblatt“, handelsblatt.com

Schlagwörter: Südsudan, Klima, Klimawandel, Hunger, Hungerkrise, Wetter, Wetterextreme, UN, Unicef, Kinder, Unterernährung, Überflutungen