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Ein inständiger Hilferuf aus unserem Kinderhaus „Zion“ erreichte uns. Die Leiterin Shani B. schreibt, dass der Zusammenbruch kurz bevor steht!

Die Krise hat Sambia fest im Griff. Ein 10-kg-Sack Maismehl kostet, statt 3,50 wie bisher, unfassbare sechs Euro. Und 10 kg Reis kosten nun nicht mehr fünf, sondern 8,50 Euro.

Die Nahrung der verwaisten, aus schlimmen Elternhäusern oder sogar Gefängnissen geretteten Schützlinge kostet nun fast das Doppelte!

Bitte helfen Sie uns, dass dieser Hort für schutzlose Kinder weiter bestehen kann!
 Sambia

Bonn, den 15.10.2020

Liebe Freundin, lieber Freund von Gebende Hände,

aus Sambia erreichte mich in dieser von Krisen geprägten Zeit ein flehentlicher Brief unserer Gebende Hände-Projektpartnerin und langjährigen Freundin Shani B. Das Land ist ohnehin sehr arm, und nun hat die durch die Pandemie ausgelöste Krise die Lebensmittelpreise fast verdoppelt.

Shani ist verzweifelt: Ihr Kinderhaus „Töchter von Zion“ kann die für sambische Verhältnisse astronomischen Preise nicht mehr bezahlen. Wir wollen ihr so lange wie nur möglich helfen, ihre kleinen Schützlinge zu ernähren. Bitte helfen auch Sie mit Ihrer Spende. Sie schreibt (aus dem Englischen übersetzt):

Ich weiß nicht ein noch aus. In unserem Kinderhaus "Töchter von Zion" müssen wir zwar stets jede Münze zweimal umdrehen. Doch jetzt stehen wir wirklich kurz vor dem Zusammenbruch!

Die Krise hat Sambia fest im Griff. Ein 10–kg–Sack Maismehl - unsere wichtigste Nahrung - kostet statt 3,50 wie bisher unfassbare 6 Euro. Und 10 kg Reis kosten nun nicht mehr 5, sondern 8,50 Euro.

Für die Nahrung unserer verwaisten, aus schlimmen Elternhäusern oder sogar Gefängnissen geretteten Schützlinge gaben wir bisher etwa 1.000 Euro im Monat aus. Aber jetzt sind es über 1.500 (nach deutscher Kaufkraft entspricht dieser Betrag etwa 15.000 Euro)! Es bricht mir das Herz, aber ich musste bereits verdiente Mitarbeiterinnen entlassen, um die Nahrung für die Kleinen bezahlen zu können.

Der Alltag im Kinderhaus bringt die Übrigen von uns an unsere Grenzen. Und dabei ist ein Ende der Abwärtsspirale nicht in Sicht. Es könnte schon bald noch schlimmer werden! Darum bitte ich Sie, lieber Herr Schirrmacher, schicken Sie uns Hilfe!




Für meine Mitarbeiterinnen und mich sind die Mädchen und Jungen wie unsere eigenen Kinder. Einige kamen als winzige Säuglinge zu uns, dem Tod näher als dem Leben. Wir haben solche Angst um unsere Schützlinge!

Was, wenn wir den Kindern nicht einmal mehr zu essen geben können? Wenn die "Töchter von Zion" schließen müssen, können sie nirgendwo hin. Wir sind ihr einziges Zuhause! Ich beende den Brief an dieser Stelle besser, denn ich muss ernsthaft mit den Tränen kämpfen.

Ich danke Ihnen herzlich, dass Sie uns seit Jahren immer wieder Hilfe zukommen lassen, und bitte Sie noch einmal um Ihre finanzielle Unterstützung. Gott vergelte es Ihnen, dass Sie unsere "Winzlinge" in Zeiten der Krise nicht im Stich lassen!

Ihre Shani

PS: Entschuldigen Sie, dass ich beim Schreiben so emotional geworden bin, aber in so einer Situation können Sie das sicher verstehen.


Ihr

Prof. Dr. theol. Thomas Schirrmacher
Gründer von Gebende Hände