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Die Situation in Ostafrika und speziell im Südsudan ist verheerend. Unser Einsatzleiter hat vor wenigen Tagen ein Lager mitten in der Wüste aufgespürt.

Inmitten von Geröll und Staub kauerten Menschen, die bis auf die Knochen abgemagert waren. Sie sind vor Krieg und Terror im Südsudan geflohen. Sie aßen gepflückte Blätter, die sie über offenem Feuer solange ausgekochten, bis ein Brei entstand – aus Verzweiflung – damit sie überhaupt etwas essen konnten.
  • Schon mit 25 Euro kann unser Einsatzleiter eine ganze Familie zwei Wochen lang mit Nahrung versorgen!
 Hungerhilfe

Bonn, den 22.11.2017

Liebe Freundin, lieber Freund von Gebende Hände,

ist es der knusprige Gänsebraten oder der deftige Kartoffelsalat mit Würstchen? Welche Köstlichkeit steht bei Ihnen am Heiligen Abend auf der festlich gedeckten Tafel? In meiner Familie freuen wir uns auch in diesem Jahr zu Weihnachten wieder auf ein leckeres Raclette.

Ich danke Gott, dass meine Lieben ein friedliche Adventszeit erleben dürfen – mitsamt der Behaglichkeit und Wärme, die sich zu Weihnachten bei uns ausbreiten. Das ist ein echter Segen, den man zu schätzen wissen sollte. Denn in Teilen Ostafrikas gibt es viel zu viele Kinder, für die die Weihnachtszeit nur einen weiteren Monat des Überlebenskampfes bedeutet.

Während wir an den Feiertagen von einer Festtafel zur nächsten wechseln, gibt es bei Maria und ihren Kindern nur trockene Wurzeln und einen grauen Brei aus gekochten Blättern zu essen. Während wir es uns gut gehen lassen, drohen Maria und ihre Kinder zu verhungern. Unser Einsatzleiter Derek hat die kleine Familie in ihrem Elend gefunden und ihnen Lebensmittel gebracht:

„Vor wenigen Tagen haben wir ein Lager mitten in der Wüste aufgespürt. Inmitten von Geröll und Staub kauerten Menschen, bis auf die Knochen abgemagert. Sie sind vor Krieg und Terror im Südsudan geflohen. Auf dem Weg in das Lager sah ich einen kleinen Jungen, der Blätter von den Büschen pflückte.

Gewissenhaft zupfte er das Grün von den Ästen und verstaute es in seiner Tüte. Im Lager angekommen, sah ich, wie seine Mutter – Maria – das Blattwerk über dem offenen Feuer auskochte – so lange, bis ein Brei entstanden war, von dem ein fauliger Geruch aufstieg.

Auf meine Nachfrage hin erzählte mir die vor Hunger ausgemergelte Frau, dass sie den Blätter-Brei für ihre Kinder kocht – aus blanker Verzweiflung, damit die Kleinen überhaupt etwas im Bauch haben. Als ich das hörte, wurde mir übel – fast so, als hätte ich selbst von dem bitteren Blätterbrei gegessen.


So hätte diese Familie also Weihnachten verbracht: Hungernd, verängstigt und völlig allein. Obwohl die restlichen Hilfsgüter für ein anderes Dorf bestimmt waren, haben mein Team und ich es nicht über das Herz gebracht, sie in ihrem Elend zurückzulassen und so haben wir ihnen ein Nahrungsmittelpaket gegeben, das ihnen über die Weihnachtstage hilft.

Wir müssen wiederkommen und all diesen Menschen Nahrung bringen. Wir mit unseren Hilfslieferungen sind oft die einzige Hoffnung für viele Menschen in den Hungerregionen Ostafrikas. So viele Kinder sterben, weil sie nichts zu essen haben außer einem Brei aus Blättern und Gestrüpp. Wir sind es, die das Überleben dieser Mädchen und Jungen sichern können.“


Ich denke im Moment viel an Maria und ihre Kinder. Und an all die anderen, die dort im Elend, vom Hunger gezeichnet, ausharren. Ich halte es für unsere christliche Pflicht, in dieser Zeit der Besinnung all diejenigen nicht zu vergessen, denen es so viel schlechter geht als uns: Die, die hungern. Die, die ihre Lieben in Kriegen verloren haben. Die, für die jeder einzelne Tag ein Kampf ums nackte Leben ist.

Und so bitte ich Sie heute um ein wertvolles Geschenk – um ein Weihnachtsgeschenk für die Hungernden in Ostafrika. Lassen Sie uns von unserem Überfluss abgeben – ganz in der Tradition der Nächstenliebe.

Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen eine gesegnete Adventszeit im Kreise Ihrer Lieben. Und ich danke Ihnen ebenso herzlich für all das Gute, das Sie für diejenigen tun, die es schwer haben.

Mit hoffnungsvollen, vorweihnachtlichen Grüßen
Ihr

Prof. Dr. theol. Thomas Schirrmacher
Gründer von Gebende Hände

PS: Bitte gedenken Sie der bedürfigen Kinder in den Krisenregionen, wenn Sie die erste Adventskerze anzünden. Die Kleinen brauchen jede Hilfe!

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