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Haiti: Cholera-Ausbruch im Département Artibonite (Projektbericht)

Bericht vom 22.10.2010


Improvisiertes Krankenlager: Die Cholera-Patienten liegen dicht gedrängt.

Gerade scheint es, als sei Haiti eine kurze Atempause von immer neuen Katastrophen vergönnt, da wird aus dem Département Artibonite 80 km nördlich von der Hauptstadt Port-au-Prince der Ausbruch der Cholera gemeldet.

Als Donald, der Leiter unseres Projekts in La Digue einen Patienten zu seinem Operationstermin in das nächstgrößere Krankenhaus fuhr, war er erschüttert von dem Bild, das sich ihm dort schon auf dem Parkplatz bot. Dicht an dicht lagen die Kranken hier unter freiem Himmel. Erst später erfuhr er, dass es sich um Cholerafälle handelte, und dass dieses Krankenhaus bereits mit Cholera-Patienten überfüllt war, von denen ein Teil im Sterben lag. Schätzungen der Ärzte zufolge gab es schon 135 Tote und über 1.500 Infizierte.

Gott sei Dank hat die Krankheit bis jetzt die Lager der Erdbeben-Flüchtlinge in Port-au-Prince noch nicht erreicht. Die Entwicklung vor Ort wird jedoch sorgfältig beobachtet, da in den Lagern sehr schlechte hygienische Bedingungen herrschen.

Die Cholera breitet sich über verunreinigtes Wasser aus sowie durch Lebensmittel, die mit solchem Wasser in Berührung gekommen sind. Die Patienten klagen insbesondere über Durchfall, Erbrechen und Fieber und trocknen sehr schnell aus. Unbehandelt führt die eigentlich gut therapierbare Erkrankung innerhalb kurzer Zeit zum Tod.

(Aktualisierte Angaben über die Situation in Haiti und entsprechende Zahlen finden Sie im Abschnitt „News“.)

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